Große Nachfrage bei Reisebüros

Viele Deutsche wollen den Papst live sehen

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Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore besucht.

Berlin -Habemus Papam: Viele Deutsche wollen den neuen Papst live in Rom sehen. Die Reiseveranstalter verzeichnen eine große Nachfrage. Touristen müssen sich auf höhere Hotelpreise und lange Wartezeiten einstellen.

Der weiße Rauch ist verzogen - jetzt kommen die Pilger und Touristen. Die Reiseveranstalter verzeichnen speziell für die Osterfeiertage eine große Nachfrage von Deutschen, die den neuen Papst in Rom erleben wollen.

Dertour etwa geht derzeit von einer gesteigerten Nachfrage für Romreisen aus. Der Veranstalter hatte bereits nach dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. die Kontingente für Rom aufgestockt. Das Interesse sei nach wie vor ungebrochen, so Frank Götze, der das Kurzreisen-Geschäft des Veranstalters verantwortet. Das gilt vor allem für die Zeit rund um Ostern. Aber auch nach den Feiertagen rechnet Götze mit einem verstärkten Interesse für die Ewige Stadt.

Ähnlich klingt das bei FE Reisetouristik, die sich auf Vatikan-Reisen spezialisiert haben. „Wir hatten schon in den vergangenen Wochen einen großen Ansturm an Pilgern, die über Ostern nach Rom wollen“, erklärt Geschäftsführerin Margaretha Feßlmeier. Es gebe jedoch genügend Betten und Transportkapazitäten.

Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus

Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
1973 war Bergoglio noch einfacher Priester. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Hochzeitsfoto der Eltern Bergoglios, Regina Maria Sivori and Mario Jose Bergoglio, aus dem Jahr 1935. Ein Jahr später wurde Bergoglio geboren. © AP/dpa
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Bergoglio (rechts, zusammen mit zwei Klassenkameraden) ging in den frühen 50er-Jahren in eine Schule in Buenos Aires © AP/dpa
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Bergoglios Vater, Mario Jose Bergoglio (Mitte) mit seinen Eltern, Juan und Magarita Vasallo in Buenos Aires (Foto undatiert) © AP/dpa
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In diesem Gebäude in Buenos Aires, einst eine technische Schule, machte Bergoglio seinen Abschluss als Chemietechniker. © AP/dpa
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In einem Seminar lehrte Bergoglio (hier ein Bild aus dem Jahr 1966) Literatur und Psychologie. © ap/dpa
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1969 bekam Bergoglio seine Priestweihe. Hier posiert er (hintere Reihe, 2. v. l.) mit seiner Familie. (Foto undatiert) © AP/dpa
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Bereits als Priester leitete Bergoglio (r., Foto aus dem Jahr 1973) viele Messen. © ap/dpa
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Papst Johannes Paul II. ernannte Bergoglio 2001 zum Kardinal. © ap/dpa
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Dieses Slum von Buenos Aires besuchte Bergoglio zu seiner Zeit als Erzbischof oft. © AP/dpa
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Bergoglio ist Anhänger des Fußballteams von San Lorenzo de Almagro. (Foto aus dem Jahr 2011) © AP/dpa
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Bergoglio ist Mitglied des Fanclubs. © AP/dpa
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Papst Benedikt XVI. bei einem Treffen mit Kardinal Bergoglio im Jahre 2007. © AP/dpa
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Erzbischof Bergoglio bei einer Messe für Drogenabhängige und Arme aus dem Jahr 2008. © dpa
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Die Präsidentin Argentiniens, Cristina Fernandez, soll ein eher kühles Verhältnis zum neuen Papst haben. (Foto aus dem Jahr 2008) © AP/dpa
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Bergoglio fuhr noch als Kardinal von Buenos Aires mit der U-Bahn. (Foto aus dem Jahr 2008) © AP/dpa
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Kardinal Bergoglio beim Heiligen Abendmahl (Foto aus dem Jahr 2009) © AP/dpa
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Kardinal Bergoglio bei einer Messe (Foto aus dem Jahr 2009). © AP/dpa
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Die Volksnähe hat er sich bewahrt: Bergoglio trinkt Mate, das Nationalgetränk Argentiniens. (Foto aus dem Jahr 2013) © AP/dpa
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Kardinal Bergoglio einen Tag vor Beginn des Konklaves, bei dem er zum neuen Papst gewählt wurde. © dpa
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Als Papst nennt er sich Franziskus - nach dem Heiligen Franz von Assisi. © AP/dpa
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Die jüngste Stimme von Papst Bergoglio, María Elena Bergoglio (65), hat ihren Pass erneuert, um ihren Bruder in Rom besuchen zu können. © dpa

Auch Heike Meder vom Italienischen Fremdenverkehrsamt Enit sieht in dieser Hinsicht keine Probleme. „Die Stadt ist für einen größeren Ansturm gut gerüstet“, glaubt sie und verweist beispielsweise auf die Seligsprechung von Papst Johannes Paul II im Jahr 2011. „Damals waren innerhalb weniger Tage mehr als eine Million Pilger in der Stadt.“

Doch auch wenn Urlauber weniger fürchten müssen, dass die Hotels ausgebucht sind - sie müssen wie so oft bei Großveranstaltungen tiefer in die Tasche greifen. So sind die Zimmerpreise in Rom laut Feßlmeier im Zuge der Papstwahl gestiegen.

Papst Franziskus: Sein erster Auftritt nach der Wahl

Sein erster Auftritt nach dem "Habemus Papam!": Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore besucht. © dpa
Sein erster Auftritt nach dem "Habemus Papam!": Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore besucht. © dpa
Sein erster Auftritt nach dem "Habemus Papam!": Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore besucht. © dpa
Sein erster Auftritt nach dem "Habemus Papam!": Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore besucht. © dpa
Sein erster Auftritt nach dem "Habemus Papam!": Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore besucht. © dpa
Sein erster Auftritt nach dem "Habemus Papam!": Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl die römische Marienbasilika Santa Maria Maggiore besucht. © dpa

Um ein Haar verpasst hat eine Gruppe von Biblische Reisen die Papstwahl. Ab kommenden Samstag wird sie in der Ewigen Stadt sein. „Wir hoffen jetzt natürlich, den neuen Papst beim Angelusgebet am Sonntag zu sehen“, sagt Rüdiger Tramsen, der stellvertretende Geschäftsführer. Das Programm der Reise sei extra umgestellt worden, damit die Teilnehmer den Sonntag dafür freihaben. „Grundsätzlich erwarten wir aber keinen so großen Ansturm wie bei der Wahl Benedikts im Jahr 2005“, so Tramsen.

Die Masse der Touristen wird zwischen Karfreitag und Ostermontag in der Stadt erwartet. Das Bayerische Pilgerbüro zum Beispiel hat eine Sonderreise zu den Osterfeierlichkeiten aufgelegt. Unter anderem sollen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, am Ostersonntag am großen Festgottesdienst mit Franziskus und dem anschließenden Segen „Urbi et orbi“ teilzunehmen. Auch die Karfreitagsfeiern am Kolosseum oder die Osternacht können besucht werden.

Jorge Mario Bergoglio ist Papst Franziskus

Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedi kt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
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Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
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Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP

Am Sonntag wird Papst Franziskus um 12.00 Uhr sein erstes Angelus-Gebet mit den Pilgern auf dem Petersplatz sprechen. Am kommenden Mittwoch (20. März) ist die erste Generalaudienz des neuen Pontifex vorgesehen. Ende März nimmt Franziskus an der Karfreitagsprozession und der Feier der Osternacht am Samstag teil. Am Ostersonntag stehen für den neuen Papst Franziskus die Messe auf dem Petersplatz und der traditionelle Segen „Urbi et orbi“ auf dem Programm.

Auf eines müssen sich Pilger und Touristen in den kommenden Tagen einstellen: lange Wartezeiten vor Sehenswürdigkeiten wie dem Petersdom oder den Vatikanischen Museen. „Die Schlangen werden sicher noch etwas länger sein als sonst“, sagt Enit-Sprecherin Meder. Bislang gebe es noch keine Hinweise darauf, dass Sehenswürdigkeiten wegen der Feierlichkeiten rund um die Einführung des neuen Papstes komplett geschlossen würden. „Wir empfehlen aber immer, kurz vor Reiseantritt noch einmal im Internet oder beim Reiseveranstalter nachzufragen.“

dpa

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