Grubenunglück: 26 Bergleute vermisst

Peking - Nach einem Grubenunglück im Nordosten Chinas sind 26 Bergleute als vermisst gemeldet worden. Die Männer sind in einer überfluteten Mine eingeschlossen, die Rettung kann noch lang dauern.

Die Rettung der 26 in einer überfluteten Mine eingeschlossenen chinesischen Bergleute kann nach Angaben der Rettungsmannschaften vom Donnerstag noch Tage dauern.

Die Hilfskräfte versuchen derzeit die Kumpel zu orten, die seit Dienstag nach einem Wassereinbruch in einem illegal betriebenen Kohlebergwerk in der Provinz Heilongjiang von der Außenwelt abgeschnitten sind. Wie die staatliche Tageszeitung “China Daily“ berichtete, sei mit dem Abpumpen des Wassers begonnen worden. 19 Bergarbeiter hatten sich retten können.

Die Polizei nahm im Zusammenhang mit dem Unglück sieben Mitarbeiter der Betreibergesellschaft fest; der Verwaltungschef des Bezirks und sein Stellverterter traten von ihren Ämtern zurück. Die Mine wurde bereits 2007 geschlossen, jedoch am 16. August ohne Genehmigung wiedereröffnet, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Bergwerke in China gelten als die gefährlichsten der Welt.

dapd

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.