Täter von Polizei geschnappt

Grusel-Clown bedroht Zugreisende mit Messer

Neunkirchen - Schon wieder ein Fall, der mit Halloween-Spaß überhaupt nichts mehr zu tun hat: Ein Grusel-Clown hat im Saarland mehrere Zugreisende erschreckt und mit einem Messer bedroht.

Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte, trieb der Mann mit einer Clown-Maske am Samstagabend in einer Regionalbahn von Saarbrücken nach St. Wendel sein Unwesen. In Neunkirchen stieg der Mann aus und belästigte noch eine weitere Zugreisende mit Kind, indem er von außen an die Fensterscheibe klopfte.

Zwei Stunden später erwischten die Ermittler den mutmaßlichen Täter - einen polizeibekannten, betrunkenen 26-Jährigen. Die Maske und das Messer wurden sichergestellt. Ein Strafverfahren wegen Nötigung wurde eingeleitet.

Es ist ein neuer Trend, der äußerst fragwürdig und meist sehr gefährlich ist: Sogenannte falsche Clowns greifen deutschlandweit Menschen an und rauben sie mitunter auch aus - so auch am Freitagabend in Berlin.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.