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Vulkan Fuego ausgebrochen – 500 Meter hohe Lava-Fontäne

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Von: Lucas Maier

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Einer der aktivsten Vulkane in Lateinamerika spuckt wieder Lava. Im Jahr 2018 forderte der Riese mehrere hundert Menschenleben.

Guatemala-Stadt – Er zählt zu den gefährlichsten Vulkanen auf dem lateinamerikanischen Kontinent: Der Volcán de Fuego (zu Deutsch: Feuervulkan). Am Samstag (10. Dezember) ist der 3763 Meter hohe Feuerriese in Guatemala erneut ausgebrochen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Bisher scheint der Ausbruch jedoch kleiner zu sein, als der verheerende Ausbruch um Jahr 2018. Damals forderte die Naturgewalt hunderte Menschenleben. Es wurden 215 Leichen gefunden, ebenso viele Menschen werden bis heute vermisst, schreibt AFP.

Guatemala: Vulkan Fuego erneut ausgebrochen.
Guatemala: Vulkan Fuego erneut ausgebrochen. (Archivbild) © Moises Castillo/dpa

Vulkan Fuego: 2018 starben mehrere hundert Menschen in der Folge eines Ausbruchs

Auf eine Evakuierung verzichteten die Behörden in Guatemala bisher. Der Vulkan liegt rund 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Nach Behördenangaben spuckte der Vulkan eine bis zu 500 Meter hohe Lava-Fontäne in den Himmel. Damit einhergehend stieg eine Aschesäule zirka einen Kilometer hoch auf, wie AFP schreibt. Zudem soll es zu Explosionen gekommen sein.

Webcam mit Blick auf den Vulkan Fuego

Die Vulkanologische Gesellschaft, welcher auch Marc Szeglat angehört, hat eine Webcam mit Blick auf den Feuervulkan installiert.

Bereits vor gut einem Monat, am Samstag, dem 12. November, soll der Vulkan Fuego Aktivitäten gezeigt haben, wie der Vulkanexperte Marc Szeglat schreibt. Neben einer größeren Explosion soll es im November auch zu einem Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala gekommen sein. Ab einer Stärke von 5,0 auf der Richterskala kann es laut dem U.S. Geological Survey zu Schäden an Gebäuden kommen. Laut Szeglat ist der Feuervulkan der aktivste in Guatemala. (Lucas Maier)

Zuletzt löste ein Vulkanausbruch bei Tonga eine gigantische Welle aus.

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