Veränderung des Alltags

Gute Vorsätze im Alter: Nicht zu viel und nicht zu schnell

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Wer im hohen Alter seine Gewohnheiten ändern möchte, sollte sich nicht zu viel gleichzeitig zumuten und eins nach dem anderen erledigen. Foto: Frank Rumpenhorst

Auch Senioren wollen gelegentlich ihren Alltag verändern. Allerdings sollten sie sich dabei nicht überschätzen. Deswegen ist es wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen.

Bonn (dpa/tmn) - Ein paar Kilo abnehmen, mehr bewegen, öfter was unternehmen, aufhören zu rauchen: Die Liste an guten Vorsätzen ist bei den meisten Leuten lang. Auch für Senioren können Vorsätze sinnvoll sein.

"Zukunftspläne sind in jeder Lebenslage gut", sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Aber: Man sollte den oft verhassten Alltagstrott nicht unterschätzen. Denn dieser hat durch seine Konstanz für die Seele eine stabilisierende Funktion. "Dieser sogenannte innere Schweinehund hat also auch eine Schutzfunktion", sagt Sowinski. Man läuft dadurch nicht so leicht Gefahr, sich zu überfordern.

Wenn man etwas ändern möchte, sollte man sich nur eine Sache auf einmal vornehmen und sich Zeit lassen, rät Sowinski. "Denn es braucht circa 100 Tage, bis sich das Neue stabilisiert hat." Was auch hilft: Einen Vorsatz nicht alleine meistern zu wollen, sondern sich mit anderen zusammenzutun. "Dann unterstützt man sich gegenseitig."

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