Ist Neil Ibata ein Wunderkind?

Entdeckung von Schüler erschüttert Astrophysik

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Die Andromeda-Galaxie

Straßburg - Er ist 15 Jahre alt, geht noch zur Schule - und ist bereits Autor einer Studie in "Nature": Neil Ibata erschüttert mit seiner Entdeckung die Theorien der Forscher.

Was für viele Forscher ein Leben lang ein Traum bleibt, ist für einen 15-Jährigen Schüler aus Frankreich bereits Realität geworden: Neil Ibata ist Mitautor einer Studie, die auf dem Cover des Fachmagazins "Natur" erschienen ist.  

Die acht Planeten: Reise durchs Sonnensystem

Die acht Planten unseres Sonnensystems: Die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars sowie die Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. © Nasa/JPL
Sie alle umkreisen unser Zentralgestirn, die Sonne. © Nasa
Der Merkur ist der Sonne am nächsten und gleichzeitig der kleinste der Planeten - er ist nur wenig größer als der Erdenmond. © Nasa/John Hopkins University
Die Venus ist der zweite Planet von der Sonne aus gesehen und zugleich der nächste Nachbar der Erde. Wegen der Temperaturen von 460 Grad Celsius auf der Oberfläche wird die Venus auch "Höllenplanet" genannt. © Nasa/JPL/USGS
Die Erde vom All aus gesehen. Aus dieser Perspektive wird deutlich, warum sie auch der blaue Planet genannt wird. © Nasa
Der Mond - ständiger Begleiter der Erde. Seine Oberfläche ist von zahlreichen Einschlagkratern übersät. © Nasa/JPL
Der Mars. Wie die Erde besitzt der rote Planet eine Atmosphäre. Die Oberfläche ist von Vulkanen und riesigen Schluchten gekennzeichnet. Forscher halten es für möglich, dass es auf dem Planeten einfache Formen von Leben geben könnte. © Nasa/JPL
Der Gasriese Jupiter ist doppelt so schwer wie alle anderen Planten zusammen. © Nasa/JPL
Der Saturm ist mit seinen Ringen vielleicht der spektakulärste Planet unseres Sonnensystems. © Nasa/JPL/Space Science Institute
Uranus ist der siebte Planet unsers Sonnensystems und zieht seine Runden in rund 2,9 Milliarden Kilometern Entfernung von der Sonne.  © Nasa/Space Telescope Science Institute
Seitdem Pluto nicht mehr zu den Planeten zählt, ist Neptun der äußerste Planet unseres Sonnensystems. © Nasa

Während eines Praktikums beim französischen Forschungsinstitut CNRS konnte er als erster nachweisen, dass die Zwerggalaxien gleichförmiger um die Andromedagalaxie rotieren als angenommen. Das Keck-Observatorium teilt auf seiner Internetseite mit, dass diese Erkenntnis die Theorien über die Entstehung und Entwicklung der Galaxien infrage stellt.

Neils Vater ist Leiter der Arbeitsgruppe am CNRS und als Hauptautor der Studie aufgeführt. Wie der Jugendliche in einem Interview mit dem Radiosender France Bleu Alsace erklärte, hatte sein Vater ihm bereits mit fünf bis sechs Jahren Mathematik und Physik beigebracht.

sr

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