Gymnastik, Ölbad, Fußpflege

Gymnastik, Ölbad, Fußpflege: Kur für schlappe Füße

Gymnastik, Ölbad, Fußpflege: Eine Wohlfühlkur macht schlappe Füße wieder flott. Zugegeben, sie werden oft arg vernachlässigt. Dick verpackt in Strümpfen und Stiefeln, geraten unsere Füße regelrecht in Vergessenheit.

Dabei ist es nicht schwer, die schlappen Begleiter wieder in Form zu bringen - mit Gymnastik, wohltuenden Ölbädern und einer sorgfältigen Fußpflege. Zu Beginn der Wohlfühlkur für die Füße empfiehlt der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands (ZFD), einfach mal eine Viertelstunde abzutauchen: „Warme, wohltuende Fußbäder entspannen und lindern Beschwerden. Je nach Inhaltsstoffen wirken sie hornhauterweichend, durchblutungsfördernd oder schmerzlindernd“, erläutert ZFD-Sprecherin Sabine Milowan. Wichtig sei, dass die Temperatur des Wassers nicht mehr als 38 Grad betrage.

„Wir empfehlen zudem die Zugabe von Badeölen.“ Diese seien hautschonend, pflegend und für nahezu jeden Fuß geeignet. „Nach dem Bad die Füße gründlich abtrocknen und eincremen“, rät Sabine Milowan.

Erholung für leidgeplagte Füße

Wenn die Füße schon einmal nackig sind, sollten sie es auch möglichst lang bleiben, empfiehlt der ZFD. So oft wie möglich sei Barfußlaufen angesagt: „Das stärkt die Muskulatur und erhöht die Beweglichkeit von Zehen und Fußgelenken.“

Das bestätigt auch Anja Müller. Die gelernte Krankenschwester, Gesundheitspflegerin und Podologin hat im vergangenen Jahr eine Praxis für Fußpflege in Kassel eröffnet. „Neben der täglichen Fußkontrolle und Fußpflege sollten Sie sich auch Zeit für Fußgymnastikübungen nehmen. Binden Sie diese Übungen einfach in Ihren Alltag ein“, sagt Anja Müller.

So könne man sich zum Beispiel morgens beim Zähneputzen mal eben auf die Zehenspitzen stellen oder mit den Zehen etwas vom Boden aufheben. Oder abends vor dem Fernseher zunächst den einen, dann den anderen Fuß im Sprunggelenk strecken und beugen, anschließend das Bein gestreckt anheben und den Fuß im Sprunggelenk kreisen lassen. „Die ersten Male ist es sicherlich etwas anstrengend. Bleiben Sie trotzdem dabei, Sie tun sich selbst einen großen Gefallen damit“, sagt die Expertin.

Wer lästige Hornhaut loswerden möchte, sollte die betroffenen Stellen nach dem Fußbad mit einem Bimsstein oder einer speziellen Feile entfernen, so Anja Müller. „Danach sollte man die Füße eincremen, für eine halbe Stunde in Frischhaltefolie einwickeln und dicke Socken drüberziehen“, verrät die Podologin einen ihrer Geheimtipps.

Entlastung für den Fuß

Damit es gar nicht erst zu Hornhaut, Blasen und empfindlichen Stellen am Fuß kommt, empfiehlt sie nicht nur, Schuhe zu kaufen, die exakt passen – „am besten nachmittags, da die Füße im Laufe des Tages anschwellen“ – sondern auch, mit Gelpolstern oder speziellen Einlagen im Schuh den Fuß zu entlasten. „Wer gern High-Heels trägt, sollte zwischendurch auch mal zu flachen Schuhen wie Ballerinas wechseln“, rät Anja Müller. Bei Ballerinas, Sandalen und Co. aus dem Vorjahr sei jedoch Vorsicht geboten: „Wenn man seine alten Schuhe aus dem Schrank holt, sollte man diese desinfizieren, um zu vermeiden, sich erneut zum Beispiel mit der letzten Pilz-Erkrankung zu infizieren.“

Wie auch Anja Müller empfiehlt Kosmetikerin Heike Kreutzburg, die Fußnägel gerade zu schneiden: „Die perfekte Optik ist, wenn der Nagel leicht eckig in Form gebracht wird.“

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