Fiese Masche

Hacker ergaunern 50.000 Euro - mit einem simplen Trick

Schwerin - Begabte Hacker können im Netz schnell eine Menge Geld machen - dies musste ein um 50.000 Euro betrogenes Unternehmen kürzlich schmerzlich erfahren. 

Mit fingierten E-Mails haben Betrüger ein Schweriner Unternehmen um mehr als 50.000 Euro betrogen. Sie gaukelten den zuständigen Mitarbeitern mit einer gekonnt gefälschten E-Mail vor, ihr eigener Chef bitte um die Überweisung eines hohen fünfstelligen Betrags, wie die Polizei Schwerin am Donnerstag mitteilte. 

Der Plan ging auf

Auch in der weiteren Korrespondenz gelang es ihnen demnach, den Schein aufrechtzuerhalten. Die Buchhaltung überwies schließlich das Geld auf ein ausländisches Konto. Der Betrug stellte sich erst heraus, als das Geld abgebucht war.

Erst kürzlich hatte eine australische Bloggerin mit einem ähnlich fiesen Trick auf sich aufmerksam gemacht: Die Australierin hatte behauptet, einen Hirntumor mit ayurvedischer Medizin, einer Sauerstofftherapie sowie dem Verzicht auf Gluten und Zucker überwunden zu haben. 

Nach Erkenntnissen des Gerichts kam die Bloggerin, die durch die Geschichte über ihre vermeintliche Heilung zu einiger Prominenz kam, über eine eigene App und den Verkauf eines Buchs auf Einnahmen von insgesamt 420 000 australischen Dollar (etwa 300 000 Euro).

AFP/DPA/ Video: Snack TV

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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