Verschwundenes Flugzeug wird gesucht

Hacker knacken Computer von MH370-Ermittlern

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Das Wrack des verschwundenen Flugzeuges wurde nach wie vor nicht gefunden.

Kuala Lumpur - Nach dem Verschwinden von Flug MH3870 haben Hacker offenbar die Computer von Ermittlern angezapft. Die gestohlenen Daten sollen nach China geschafft worden sein.

Hacker haben nach dem Verschwinden von Flug MH370 nach Angaben malaysischer Behörden Computer von Ermittlern angezapft und gestohlene Daten nach China geschafft. 30 Computer seien von Schadprogrammen infiziert worden, die mit einem vermeintlichen Zeitungsartikel über MH370 eingeschleust wurden, sagte der Chef der Agentur für Internetsicherheit, Amirudin Abdul Wahab, der Zeitung „Star“ (Mittwochausgabe). Er habe die internationale Polizeiagentur Interpol eingeschaltet. Das Flugzeug mit 239 Menschen an Bord verschwand am 8. März aus bislang unbekannten Gründen. Das Wrack wurde bislang nicht gefunden.

Die Suche wird jedoch in wenigen Wochen fortgesetzt. Australiens Premierminister Tony Abbott hat die Hoffnung auf einen Fund des Flugzeuges nicht aufgegeben. Nach sorgfältiger Auswertung aller Daten werde die niederländische Firma Fugro Survey "in rund einem Monat" damit beginnen, ein 60.000 Quadratkilometer großes Gebiet vor der westaustralischen Küste intensiv abzusuchen, sagte Abbott am Mittwoch dem Rundfunksender ABC. Bei der Suche würden modernste Echolote und Videokameras eingesetzt, fügte Abbott hinzu.

Er rechne damit, dass sie ein Jahr dauern könnte. "Sollte das Flugzeug dort sein - und die Experten gehen davon aus, dass es irgendwo dort ins Wasser stürzte - gibt es eine realistische Chance, dass wir sie finden", sagte Abbott.

dpa/AFP

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