Hai-Attacke: Deutsche Urlauber baden wieder

Scharm al-Scheich - Nach der tödlichen Hai-Attacke auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel dürfen die Urlauber wieder überall ins Wasser. Die Behörden greifen zu Seilen und Netzen und verhängen Strafen.

Dreieinhalb Wochen nach der tödlichen Hai-Attacke auf eine deutsche Urlauberin im Roten Meer sind am Mittwoch die letzten Badestrände auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel wieder geöffnet worden.

Aktuelles aus Deutschlands liebsten Urlaubsregionen

So könne von nun an auch wieder in der bei Touristen beliebten Naama-Bucht von Scharm al-Scheich gebadet werden, teiltenOffizielle vor Ort mit. Dort hatte am 5. Dezember ein Hai eine 71 Jahre alte Touristin aus Baden-Württemberg angegriffen und getötet.

Wenige Tage zuvor waren vier Urlauber in dem gleichen Gebiet von Haien verletzt worden. Die meisten anderen Sinai-Strände waren bereits wenige Tage nach der tödlichen Hai-Attacke wieder zum Baden freigegeben worden. Die Behörden legten inzwischen Netze und Seile aus, um ein Vordringen der Haie in küstennahe Badegewässer zu verhindern.

Außerdem wurde das Füttern der Raubfische verboten und mit Geldstrafen von bis zu 50 000 Pfund (6556 Euro) bedroht. Laut Experten waren die jüngsten Hai- Attacken durch derartige Fütterungen ausgelöst worden.

dpa

Rubriklistenbild: © AP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.