Schiffsparade, Feuerwerk und Elaiza

Hamburg feiert seinen Hafen im Regen

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Die Band Elaiza (l-r) Yvonne Grünwald, Ela Steinmetz und Natalie Plöger steht am 11.05.2014 in Hamburg im Rahmen des Hafengeburtstages auf der Bühne.

Hamburg - Schiffsparade, Feuerwerk und Elaiza: Der 825. Hamburger Hafengeburtstag hatte viele Höhepunkte. Doch das schlechte Wetter vermiest den Veranstaltern die Bilanz.

Mit dem dritten regnerischen Tag in Folge ist der 825. Hamburger Hafengeburtstag zu Ende gegangen. Die Auslaufparade am Sonntagnachmittag fiel wegen einer Unwetterwarnung kleiner aus als geplant. Traditions- und Museumsschiffe konnten nicht teilnehmen.

Angeführt wurde die Parade von den Großseglern „Alexander von Humboldt II“ und „Dar Mlodziezy“. Fähren und Kreuzfahrtschiffe wie die „Deutschland“ folgten. Dick eingepackt standen die Zuschauer an den Landungsbrücken im Wind und fotografierten die Schiffe.

Den musikalischen Abschluss besorgte am Sonntagabend die Band Elaiza. Die drei Frauen, die für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen antraten und nur den 18. Platz belegten, sangen an den Landungsbrücken unter anderem ihren Hit „Is It Right“.

Insgesamt sahen sich rund 800 000 Besucher das dreitägige Programm an, wie die Veranstalter mitteilten. Im Vorjahr waren 1,5 Millionen Gäste gekommen. Damals hatte das Fest bei besserem Wetter aber auch einen Tag länger gedauert.

Auch beim traditionellen Schlepperballett, bei dem Hafenschiffe zur Musik Pirouetten drehen, regnete es am Samstag in Strömen.

Der Hafengeburtstag wird seit 1977 gefeiert. Er erinnert an den Beginn des zollfreien Handels über die Elbe, den Kaiser Friedrich Barbarossa 1189 mit einem Freibrief ermöglicht hatte.

dpa

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