Botanischer Fund in Erfurt

80 Hanfpflanzen in Blumenbeeten der Bundesgartenschau entdeckt

Hanfpflanze im Beet der Bundesgartenausstellung in Erfurt entdeckt (Symbolfoto).
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Hanfpflanze im Beet der Bundesgartenausstellung in Erfurt entdeckt (Symbolfoto).

Hanfpflanzen auf der Bundesgartenausstellung (BUGA) sorgen für Wirbel. Die exotischen Gewächse in einem Blumenbeet entdeckte ein Familienvater auf seinem Spaziergang. Vieles ist noch unklar.

Erfurt - Die Hanfpflanzen wuchsen in einem Blumenbeet, das eigens zur Bundesgartenausstellung (BUGA 2021) in Erfurt angelegt worden war. Ein Familienvater entdeckte die bis zu 40 Zentimeter großen Gewächse und alarmierte die Polizei.

„Ganze 45 Minuten waren die Polizisten vor Ort im Einsatz, um die mehr als 80 Pflanzen mit einer Größe von 10 bis 40 Zentimeter zu ernten und sicherzustellen“, teilte die Landespolizeiinspektion Erfurt am Dienstag.  

Hanfpflanzen im Blumenbeet - Polizei ermittelt

Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Labortechnische Untersuchungen sollen nun klären, ob es sich um berauschende Cannabispflanzen oder womöglich um einfache Hanfpflanzen aus einer Blumensamenmischung handelt.

Für die BUGA 2021 in Erfurt wurde unter anderem auch ein Landschaftspark entlang des Flusses Gera ausgebaut und gestaltet, der den Einheimischen und Gästen kostenfrei zur Verfügung steht. Warum der Familienvater die Pflanzen sofort erkannt hat, lies die Polizei allerdings offen.

Die Pflanze Cannabis enthält verschiedene psychoaktive Inhaltsstoffe. Der Hauptwirkstoff ist das Tetrahydrocannabinol (THC). Nur die weibliche Form der Pflanzenart „Cannabis sativa“ enthält genügend THC, um einen Rausch zu erzeugen. Cannabis wird meist in Form von Marihuana oder Haschisch konsumiert. 

Besonders häufig ist Kiffen - das Rauchen von Joints. Dabei wird das zerbröselte Haschisch oder Marihuana mit Tabak vermischt und zu einer Zigarette gedreht. Cannabisprodukte werden auch zu Keksen verbacken und können dann gegessen werden.(ml/afp)

5.000 Hanf-Pflanzen auf einem Kreisverkehr sorgten schonmal in Bayern für Aufsehen, wie Merkur.de* berichtete.

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