Song von Pharrell Williams ist ein Internet-Hit

Das Phänomen „Happy“: Tanzen Sie mit uns

Kassel. Bewegen Sie sich, tanzen Sie mit uns. Und zwar zum Welthit "Happy" von Pharrell Williams. Wir wollen für Sie ein Musikvideo veröffentlichen - mit Ihren und mit unseren Clips, eines, das einfach gute Laune macht. Wie das geht, und was der Song im Internet weltweit ausgelöst hat, lesen Sie hier:

Er lässt nicht die Puppen tanzen, dafür aber Menschen. Millionen, weltweit. Der US-Amerikaner Pharrell Williams hat mit seinem Lied „Happy“ einen Welthit gelandet. Und noch mehr:

Ihre Tanz-Videoclips

Auch wir haben zu „Happy“ getanzt, es gefilmt und ins Internet gestellt. Das Video sehen Sie oben. Aber allein macht es keinen Spaß. Deshalb unsere Bitte an Sie: Tanzen auch Sie zu „Happy“ und senden uns eine kurze Sequenz davon (bis zu zehn Sekunden) per Mail an online@hna.de

Wir schneiden Ihre Sequenzen zu einem Gute-Laune-Video zusammen und veröffentlichen es ebenfalls auf Youtube.

Auf allen Kontinenten tanzen Menschen zu dem Lied des 40-Jährigen aus Miami - und filmen sich oft auch dabei, um das Video anschließend ins Internet zu stellen. Auf einer extra dafür eingerichteten Internetseite werden bereits 847 Videos aufgelistet, in denen Menschen und Tiere zu „Happy“ tanzen. Insgesamt aber dürften es wesentlich mehr Filme sein, die auf Youtube und anderen Online-Plattformen zu sehen sind.

Die Welt tanzt zu einem Lied. Das hatte bereits der südkoreanische Sänger Psy 2012 geschafft: mit seinem Song Gangnam Style. Der wurde bis jetzt bei Youtube über eine Milliarde mal angesehen. Pharrell Williams ist so weit noch nicht, aber immerhin millionenfach geklickt wurde sein „Happy“ bereits. Dafür hält er einen anderen Rekord: „Happy“ gibt es nicht nur als Normalversion, sondern auch als 24-Stunden-Film, das erste Musikvideo der Welt mit einer solchen Länge.

- Der Original-Happy-Song

- Der 24-Stunden-Happy-Song

- Rotenburg im "Happy"-Fieber: Mütter tanzen mit Kinderwagen

Immer öfter gibt es Lieder, die zu Internetphänomenen werden. Das liege nicht an der besonders originellen Musik, sagt Dr. Jan Hemming vom Institut für Musik an der Uni Kassel. Bei den jüngst sehr beliebten Liedern handele es sich schlicht um Pop-Musik, die den Geschmack der Masse treffe. Ein neutraler Text, ein recht neutraler Sound: Dadurch fänden viele Menschen Lieder wie Happy gut, die meisten hätten zumindest nichts dagegen. So werde ein Song zum Hit.

Zudem gehe es um Selbstdarstellung. Wer sich filme und das Video ins Netz stelle, hoffe, ein wenig von der Popularität abzubekommen, die rund um einen solchen Song bestehe. Ein weiterer Grund, weshalb solche Musikvideos so beliebt seien: Tanz, Gesang, Gesten der Darsteller seien leicht nachzuahmen und animierten dazu, sie nachzustellen und dadurch zu einer Gemeinschaft zu gehören, die das Gleiche mache. Ähnlich wie bei Schlagerpartys, bei denen alle mitsingen könnten und dadurch zur Partygemeinschaft gehörten.

Von Andreas Berger

Rubriklistenbild: © Berger

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