Bangladesch: Nach 16 Tagen

Einsturz-Drama: Retter finden Überlebende

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Unter den Trümmern des Gebäudes entdeckten Rettungskräfte eine lebende Frau.

Savar - Es grenzt an ein Wunder: Fast drei Wochen nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch haben Rettungskräfte noch eine Überlebende geborgen.

Fast drei Wochen nach dem Einsturz eines Geschäftshauses in Bangladesch haben Rettungskräfte am Freitagnachmittag eine Frau lebend aus den Trümmern retten können. Aufnahmen lokaler Fernsehsender zeigten, wie Helfer die Frau heraustrugen und in einen Krankenwagen brachten. Die Frau namens Reshma Begum hatte 16 Tage lang im Erdgeschoss überlebt.

Die Zeitung Daily Star berichtete online, die Frau sei nur leicht verletzt. Die Rettungskräfte stellten demnach gegen 15 Uhr (Ortszeit) den Einsatz schwerer Maschinen ein, als sie ein Stöhnen unter dem Schuttberg hörten.

Nach 16 Tagen: Retter finden Überlebende in Fabrikruine von Bangladesch

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Fast 2500 Menschen wurden verletzt, als das achtstöckige Geschäfts- und Fabrikgebäude in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka am 24. April in sich zusammenstürzte.

Die bislang letzte Überlebende hatten die Einsatzkräfte am 28. April gefunden, vier Tage nach der Katastrophe. Die Textilarbeiterin konnte jedoch nicht gerettet werden, weil beim Versuch, sie zu befreien, ein Feuer ausgebrochen war.

Tödlicher Hochhauseinsturz in Bangladesch

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Nach Angaben des Zentrums für Katastrophenmanagement bargen die Rettungskräfte bis Freitag 1043 Leichen aus den Trümmern des Gebäudes. Die meisten Toten sind Frauen, die in den Textilfabriken in den oberen Stockwerken des Hauses Kleidung nähten. Der Einsturz ist der schlimmste Fabrikunfall in der Geschichte des Landes.

dpa

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