Aus heiterem Himmel

Hausfassade in Darmstadt eingestürzt

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Ein Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes betrachtet die Ruine in Darmstadt.

Darmstadt - Plötzlich bot sich ein freier Blick in die Wohnungen: Die Fassade eines gut 140 Jahre alten Hauses ist am frühen Dienstagmorgen im Zentrum von Darmstadt aus heiterem Himmel eingestürzt.

Die beiden Hausbewohner wurden dabei nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Offenbar hielt sich zu dem Zeitpunkt lediglich eine Frau in dem Haus auf. Eine Seite des Gebäudes aus dem Jahr 1870 brach über drei Stockwerke weg.

„Das war ein Knall wie eine Bombe“, erzählte Neshtref Gashi, der auf dem Weg zur Arbeit gerade an dem Haus vorbeikam, als es krachte. Der 42-Jährige musste sich noch einige Zeit von seinem Schrecken erholen. Nachbarn seien auf die Straße gerannt und hätten entsetzt den Schaden betrachtet.

Die rechte Seite der Hausfassade war ab der Mitte wie mit dem Lineal gezogen weggebrochen. In einem Zimmer war die Längsseite einer Badewanne zu sehen, der Rücken eines Schranks und ein Korbstuhl. Der Spiegel an der Innenwand schien nicht beschädigt zu sein.

Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) sicherten das Haus, wegen der Einsturzgefahr wurden in der Nähe parkende Autos weggebracht. Das Mehrfamilienhaus sei zunächst unbewohnbar, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Bauaufsicht und ein Statiker sollten die Ursache für den Einsturz finden.

dpa

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