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Haustier erkältet? Wie Sie jetzt handeln sollten

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Von: Helena Gries

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Die Hinterpfoten einer liegenden Katze.
Auch Hunde und Katzen können eine Erkältung bekommen. Tierbesitzer können dann mit einigen Hausmitteln bereits helfen. (Symbolfoto) © Imago

Winter ist Erkältungszeit - und zwar nicht nur bei uns Menschen. Auch unsere Haustiere können Erkältungssymptome aufzeigen. Besitzer können dem jedoch vorbeugen.

Kassel – Mit dem Winter kommt die Erkältungssaison. Zahlreiche Menschen sind derzeit von Husten und Schnupfen betroffen. Doch auch unsere Haustiere können eine virale oder bakterielle Infektion bekommen.

Erkältungen und Grippe breiten sich bei Menschen, die in einem Haushalt leben, schnell aus. Ähnlich geht es unseren Haustieren, die sich bei Artgenossen anstecken können. Bei ersten Erkältungssymptomen haben wir für uns schnell ein passendes Mittel zur Hand, doch was tun, wenn unsere Vierbeiner Anzeichen einer Erkältung aufweisen?

Erkältung bei Haustieren: Diese Symptome deuten auf Infektionen hin

Bei Hunden und Katzen können sich Infektionen schnell durch gemeinsame Nutzung von Trinknäpfen ausbreiten, berichtet Jacqueline Boyd, Dozentin für Tierwissenschaften an der Nottingham Trent University, in einem Beitrag auf der Website theconversation.com.

Die Erkältungssymptome bei Tieren fallen dabei recht häufig ähnlich aus wie bei uns Menschen, auch Hunde und Katzen husten, würgen und niesen, können träge wirken und sich zurückziehen, unter Nasenausfluss leiden und das Futter verweigern. Folgende Symptome deuten bei Tieren außerdem auf eine virale oder bakterielle Infektion hin:

Erkältungssymptome bei Hund und Katze: Altbewährte Hausmittel können helfen

Wenn die Vierbeiner Erkältungssymptome aufweisen, sollte für ein gutes Raumklima mit einer Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent gesorgt werden. Zudem ist es wichtig, dass die Tiere viel trinken. Besitzer können beispielsweise Kamillen- oder Salbeitee anbieten, raten die Experten des Wissenschaftsmagazins Geo.

Auch altbewährte Hausmittel wie eine Rotlichtlampe oder ein Wasserdampfbad mit Kochsalzlösung können helfen. Um das Tier für einige Minuten inhalieren zu lassen, sollte es am besten in eine Transportbox gesetzt werden, vor die ein Topf mit heißem Wasser gestellt wird. Deckt man den Topf dann samt Transportbox mit einem Laken ab, kann das Tier nach Angaben des Magazins Geo die Dämpfe einatmen. Der Topf sollte jedoch nicht zu nah an der Box stehen und kein kochendes Wasser enthalten. Tierhalter sollten den Vorgang im Auge behalten, damit sich das Tier nicht verbrüht.

Erkältung bei Haustieren: Hund und Katze bei Infekten schonen

Tierbesitzer können einer Erkrankung ihrer Vierbeiner jedoch auch vorbeugen. Hunden und Katzen mit einem kurzen Fell sollte beispielsweise nach Streifzügen in kalter Winterluft immer ein warmes, trockenes Plätzchen zum Aufwärmen angeboten werden. Bei Spaziergängen sollten Tierhalter darauf achten, dass sich die Tiere nicht zu lange auf kaltem, nassem Boden aufhalten. Tiere mit einem langen Fell sollten schleunigst getrocknet werden, nachdem sie in Schnee oder Regen unterwegs waren.

Haustiere, die bereits erkrankt sind, sollten allerdings geschont werden. Tierarzt Thomas Steidl, Mitglied im Ausschuss für Kleintiere der Bundestierärztekammer, rät dazu, kranke Tiere weder Frost noch Nässe oder Zugluft auszusetzen. Die Gassi-Runde sollte daher verkürzt werden. Medikamente für Menschen sollten Haustieren auf keinen Fall verabreicht werden. Hat das Tier Fieber oder verweigert dauerhaft die Aufnahme von Futter, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. (hg)

Wer ein Haustier wie Hund oder Katze besitzt, muss ab sofort beim Tierarzt tiefer in die Tasche greifen. Die neue Gebührenordnung ist in Kraft getreten.

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