Hells Angels: Nazis passen nicht zu uns

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Frank Hanebuth betont, dass es bei den Hells Angels keine Nazis gibt.

München - In den Reihen der Hells Angels finden sich nach Worten des Hannoveraner Rockerchefs Frank Hanebuth keine Rechtsradikalen.

“Wenn wir das Gefühl haben, dass jemand ein Nazi sein könnte, schicken wir ihm eine fingierte Einladung“, sagte Hanebuth der “Bild am Sonntag“. “Wenn er hin will, passt er nicht zu uns.“ Bei den Hells Angels in Hannover lebten acht Nationen friedlich miteinander, betonte er. “Wir haben zum Beispiel auch einen israelischen und einen palästinensischen Bruder.“ Waffenhandel sei verboten; jemand, von dem bekannt sei, dass er mit Drogen handele, “hat keine Chance, bei uns Mitglied zu werden“.

Großalarm für Polizei: Hells Angels kommen

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Wer sie nicht kennt: Die Hells Angels sind ein Rocker- und Motorradclub, dessen Mitglieder öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten. © dpa
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Die Werte der „Höllenengel“ lauten Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Respekt und Freiheit. © dpa
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Gegründet wurde der Club 1948 in Kalifornien. © dpa
Als „Backpatch“, also Logo auf der Lederjacke, wird ein Totenkopf mit Flügeln verwendet, der als „Deathhead“ bezeichnet wird. Der Schriftzug, und damit die Clubfarben, ist rot auf weiß.
Als „Backpatch“, also Logo auf der Lederjacke, wird ein Totenkopf mit Flügeln verwendet, der als „Deathhead“ bezeichnet wird. Der Schriftzug, und damit die Clubfarben, ist rot auf weiß. © dpa
Rocker der Hells Angels auf dem Weg zu einem Treffen in Prag.
Rocker der Hells Angels auf dem Weg zu einem Treffen in Prag. © dpa
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Vor einem Treffen werden zwei Hells Angels von der Polizei durchsucht. © dpa
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Ein Rocker macht mit seinem Motorrad den „Burn out“. © dpa
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Mitglieder der Hells Angels werden auf dem Weg zur Autobahn von Polizeifahrzeugen eskortiert. © dpa
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Mitglieder der Hells Angels werden auf dem Weg zur Autobahn von Polizeifahrzeugen eskortiert. © dpa
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Ein Polizist überwacht ein Treffen der Hells Angels. © dpa
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Ein Treffen der Hells Angels. © dpa
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Ein Polizist überwacht ein Treffen der Hells Angels. © dpa
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Europatreffen der Hells Angels mit Kaffeefahrt: Die Mitglieder sitzen in einem Boot, einem so genannten "Auswanderer", um zu der Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer überzusetzen. Dort gibt es erst Kaffee und Kuchen. Anschließend beginnt eine Party. © dpa
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Rund 1500 Mitglieder waren mit ihrem Motorrädern zum Europatreffen gekommen. Dafür ist extra ein Gelände in einem Industriegebiet angemietet worden. © dpa
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Hells Angels © dpa
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Eine Kutte der Hells Angels und bei einer Razzia beschlagnahmte Waffen in der Asservatenkammer des Polizeipräsidiums in Kassel. © dpa
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Nach einer Gerichtsverhandlung haben sich Mitglieder der früher verfeindeten Rockergruppen Bandidos und Hells Angels eine Schlägerei geliefert. Die Polizei hat einige von ihenn verhaftet. © dpa
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Nach der Schlägerei auf offener Straße wurde dieses Mitglied der Hells Angels verhaftet. © dpa
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Hells Angels auf ihren schweren Maschinen. © dpa
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Ein festgenommener Rocker. © dpa
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Die „Kutte“ der Hells Angels. © dpa

Bei einem großangelegten Polizeieinsatz gegen die Hells Angels im Norden vor rund zehn Tagen war auch Hanebuths Anwesen gestürmt und durchsucht worden. “Sie hätten einfach klingeln können. Ich hätte sie selbstverständlich reingelassen“, sagte der Rockerchef.

dapd

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