Fachfirma kommt am Mittwoch

Kobra weiter verschwunden - Drama um Giftschlange alarmiert auch Politiker

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Schlangenexperte Roland Byner stellt eine Kiste vor der Haustür des betroffenen Mehrfamilienhauses in Herne ab.

Die gefährliche Kobra, die in Herne aus einer Privatwohnung entwischt ist, wurde noch nicht gefunden. Am Mittwoch rückt eine Fachfirma an. Politiker fordern ein Verbot von giftigen Tieren in Privatwohnungen.

Herne - Nach tagelanger Aufregung über die entwischte Gift-Kobra in Herne mehren sich Forderungen nach deutlich strengeren Auflagen für private Halter von gefährlichen Tieren. Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich persönlich bin gegen die Haltung sehr gefährlicher Tierarten in Wohnungen oder Häusern." Bisher gelten im bevölkerungsreichsten Bundesland für die Haltung wildlebender Tiere in Privathaushalten kaum Vorgaben, solange Artenschutz-Regeln erfüllt werden.

SPD und Grüne hatten bereits 2014 - damals als Regierungsfraktionen - ein Gefahrtiergesetz angestrebt. Der Vorstoß war aber vor allem am Widerstand der Kommunen gescheitert.

Entwischte Kobra in Herne: Suche noch ohne Erfolg

Unterdessen geht die Suche nach der Giftschlange im Herner Ortsteil Holthausen weiter. Wie 24VEST.de* berichtet, geht die Stadt davon aus, dass sich die Kobra weiter in dem Wohngebäude aufhält, in dem sie am Sonntag im Treppenhaus gesichtet worden war. Die vier miteinander verbundenen Wohnhäuser bleiben bis auf Weiteres gesperrt, wie Ordnungsdezernent Johannes Chudziak in Herne sagte.

Mit dpa-Material

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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