Originaldokument ist 21 Millionen wert

Herzöge von Alba dürfen Kolumbus-Brief nicht versteigern lassen

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Der Brief von Christoph Kolumbus ist geschätzt 21 Millionen Euro wert.

Madrid - Er gehört einer Stiftung der Familie, dennoch darf das spanische Adelshaus der Herzöge von Alba einen Brief des Seefahrers Christoph Kolumbus (1451-1506) nicht versteigern lassen. Das spanische Kulturministerium hatte gegen das Vorhaben geklagt.

Wie die Zeitung „El País“ am Mittwoch berichtete, untersagte das Madrider Oberlandesgericht es der Stiftung der Adelsfamilie, das Original eines privaten Schreibens des Amerika-Entdeckers an dessen Sohn Diego aus dem Jahr 1498 in London unter den Hammer bringen zu lassen.

Die Stiftung hatte ihr Vorhaben damit begründet, dass sie Geld benötige, um das historische Erbe des Adelshauses zu pflegen. Der Brief sei einer von vielen des Seefahrers, er gehöre historisch nicht zu den bedeutendsten. Sein Wert wurde mit 21 Millionen Euro beziffert. Das spanische Kulturministerium hatte gegen die geplante Versteigerung geklagt. Es begründete dies damit, dass der Brief ein „Gut von außergewöhnlicher Relevanz für das dokumentarische Erbe Spaniens“ sei.

dpa

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