Geflügelter Totenkopf

Hessen will strenge Regeln für Hells-Angels-Kutten durchsetzten

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Geflügelter Totenkopf und Schriftzug der Rocker: So sieht eine typische Leder-Kutte der Hells Angels aus.

Wiesbaden. Das Landeskriminalamt (LKA) will umgehend alle notwendigen Schritte einleiten, um die strengeren Auflagen für das Tragen von Hells-Angels-Kutten in Hessen durchzusetzen.

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Die Rockergruppen sollen über die künftige Rechtslage informiert und den Polizisten auf der Straße konkrete Handlungsempfehlungen gegeben werden, kündigte ein LKA-Sprecher am Mittwoch in Wiesbaden an. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hatte angekündigt, dass die Symbole der Hells Angels künftig generell nicht mehr offen gezeigt werden dürfen.

Konkret geht es um einen geflügelten Totenkopf und den rot-weißen Schriftzug der Hells Angels. Bislang waren demnach nur die Symbole verbotener Hells-Angels-Gruppen tabu. War auf den Kutten aber ein Zusatz zu einer nicht verbotenen Gruppe angebracht, habe die Vorschrift nicht gegriffen. Diese Einschränkung soll nun wegfallen. (dpa)

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