Äthiopische Maschine gekapert

Hier endet die Flugzeug-Entführung in Genf

Entführung Flugzeug
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Ein Flugzeug der Ethiopian Airlines ist auf dem Weg von Äthiopien nach Rom entführt worden. Die Entführung endete aber glimpflich am Flughafen in Genf.
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Ein Flugzeug der Ethiopian Airlines ist auf dem Weg von Äthiopien nach Rom entführt worden. Die Entführung endete aber glimpflich am Flughafen in Genf.

Ein Flugzeug der Ethiopian Airlines ist auf dem Weg von Äthiopien nach Rom entführt worden. Die Entführung endete glimpflich am Flughafen in Genf.

Bei dem Entführer einer äthiopischen Passagiermaschine hat es sich nach Angaben des Genfer Flughafens um den Co-Piloten des Flugzeugs gehandelt. Der Mann habe bei seiner Festnahme nach der erzwungenen Landung in Genf erklärt, er fühle sich in seiner Heimat "bedroht" und wolle deswegen politisches Asyl in der Schweiz beantragen, erklärte ein Flughafensprecher am Montag. Demnach hatte sich der 31-jährige Co-Pilot im Cockpit eingeschlossen, als der Pilot zur Toilette ging.

Die Entführung der in Addis Abeba gestarteten Maschine der Ethiopian Airlines mit Ziel Rom war am Morgen glimpflich ausgegangen. Das Flugzeug landete sicher auf dem Flughafen in Genf, alle Passagiere und Besatzungsmitglieder blieben unversehrt, wie die Schweizer Polizei am Montagmorgen mitteilte.

Die Besatzung der betroffenen Maschine soll nach diesen Angaben bereits Stunden vor der Landung in Genf das internationale Notsignal für Flugzeugentführungen gesendet haben.

Der Flughafen in Genf wurde am frühen Morgen bis auf weiteres geschlossen. "Die Lage ist unter Kontrolle", sagte Polizeisprecher Christophe Fortis der Nachrichtenagentur AFP.

Flug ET-702 war von der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba nach Rom unterwegs, als die Maschine zur Richtungsänderung und zur Landung in Genf gezwungen wurde, wie die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines mitteilte. Die Passagiere seien "sicher und gesund". Die Boeing 767 war um 00.30 Uhr (Ortszeit, Sonntag 22.30 Uhr MEZ) in Addis Abeba gestartet und hätte um 04.40 Uhr in Rom landen sollen. Statt dessen setzte sie um 06.00 Uhr in der Schweizer Stadt Genf auf, wie die Polizei mitteilte.

dpa/AFP

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