Hildesheimer Domsanierung wird deutlich teurer als geplant

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Die Gründe für den Anstieg von zuletzt geplanten 37,2 auf 41 Millionen Euro seien bislang nicht ausreichend erkennbar. Foto: Holger Hollemann

Hildesheim (dpa) - Die Sanierung des Doms im niedersächsischen Hildesheim kostet viel mehr als geplant. Die Hildesheimer Domsanierung wird um ein Drittel teurer werden als ursprünglich geplant.

Weil es nach einer ersten Anhebung der Kosten wegen aufwendiger historischer Ausgrabungen nun zu einem weiteren unerwarteten Anstieg um vier Millionen Euro gekommen sei, habe das Bistum neben einer internen auch eine externe Untersuchung eingeleitet. Die Gründe für den Anstieg von zuletzt geplanten 37,2 auf 41 Millionen Euro seien bislang nicht ausreichend erkennbar.

Der sanierte Dom war bereits im vergangenen Jahr wiedereröffnet worden. Von Kostenproblemen war damals noch nichts bekannt. Der Anstieg sei nun kurz vor Abschluss der Sanierungs- und Umbauarbeiten des Dommuseums klar geworden. Die eingeleiteten Untersuchungen müssten die Ursachen der Mehrkosten aufklären und prüfen, ob Regressansprüche bestehen. Die Mehrkosten müsse die Kirche aus ihren Rücklagen bezahlen, ein Darlehen werde nicht aufgenommen, sagte eine Sprecherin. Der Eigenanteil des Bistums an den Sanierungskosten, an denen sich auch die EU, der Bund und Spender beteiligten, klettert nun von 18,3 auf etwa 23 Millionen Euro.

Der nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute und 1960 eröffnete Dom war in fünfjährigen Arbeiten an die ursprüngliche Architektur aus dem Mittelalter angepasst worden. Anbauten sowie eine eingezogene Decke aus den Nachkriegsjahren wurden entfernt und der Fußboden auf sein ursprüngliches Niveau abgesenkt.

Bistums-PM

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