Deutscher Tierschutzbund rät

Hilflose und unverletzte Jungvögel zurück ins Nest setzen

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Fällt ein Jungvogel aus dem Nest, setzen ihn Finder am besten einfach zurück. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Ein Jungvogel, der aus dem Nest gefallen ist, weckt bei vielen den Retterinstinkt. Doch Finder sollten das Tier nicht gleich mit nach Hause nehmen. Eine größere Überlebenschance hat der Vogel in der freien Natur.

Bonn (dpa/tmn) - Wer im Frühjahr einen hilflosen, aber unverletzten Jungvogel auf der Erde findet, sollte ihn behutsam zurück in sein Nest setzen.

Wenn das nicht möglich ist oder der Vogel verletzt ist, nimmt man das Tier am besten erstmal an sich und setzt es in einen kleinen Pappkarton, rät der Deutsche Tierschutzbund. Futter braucht der Jungvogel dann meist nicht unbedingt. Etwas Wasser ist jedoch wichtig. Idealerweise wenden sich die Finder an eine Wildtierauffangstation in der Nähe, um das Tier unterzubringen.

Allerdings brauchen nicht alle jungen Vögel außerhalb des Nestes Hilfe. Amseln und Finken zum Beispiel sitzen schon nicht mehr im Nest, wenn sie noch gar nicht richtig fliegen können. Sie warten an einem geschützten Ort, zum Beispiel in einer Hecke, auf die Elterntiere. Diese sogenannten Ästlinge brauchen nur dann Hilfe vom Menschen, wenn sie offensichtlich verletzt sind.

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