Hilfsorganisationen sammeln eine Milliarde

Tokio - Zwei große japanische Hilfsorganisationen haben Spenden in Höhe von umgerechnet fast einer Milliarde Euro gesammelt. Jetzt soll eine Richtlinie für die Verteilung des Geldes erlassen werden.

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Spenden in Höhe von umgerechnet fast einer Milliarde Euro haben zwei große japanische Hilfsorganisationen für die von der Naturkatastrophe getroffenen Menschen gesammelt. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag. Die größte Einzelspende kam mit umgerechnet mehr als 83,5 Millionen Euro vom Präsidenten der Softbank, Masayoshi Son. Er will nach Mitteilung des Instituts auch sein gesamtes Gehalt zugunsten von Waisenkindern spenden, das er vom Geschäftsjahr 2011 an bis zu seinem Ausstieg verdient.

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Wie das Spendengeld der Hilfsorganisationen verteilt wird, sollen Ausschüsse festlegen, die von den Verwaltungen der betroffenen Präfekturen im Nordosten Japans bestimmt werden. Innenminister Yoshihiro Katayama kündigte dem Bericht zufolge beim Sender NHK an: “Auch wenn es nicht die Pflicht der Zentralregierung ist, zu entscheiden, wie die Gelder verteilt werden, möchten wir einige Richtlinien für eine schnelle Verteilung erlassen.“

Der Gouverneur der Präfektur Miyagi, Yoshihiro Murai, sagte NHK hingegen, es sei schwierig, das gespendete Geld in fairer Weise zu verteilen. Es sei unmöglich, den Schaden eines jeden Haushalts abschließend zu ermitteln.

dpa

Rubriklistenbild: © ap (Symbolbild)

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