Er soll eine Epidemie verursacht haben 

HIV-Infizierter wegen Ansteckung Dutzender Frauen vor Gericht

Rom - Weil er mindestens 30 Frauen absichtlich mit HIV angesteckt haben soll, muss sich ein mit dem Virus infizierter Mann vor Gericht verantworten.

Weil er mindestens 30 Frauen absichtlich mit HIV angesteckt haben soll, muss sich ein mit dem Virus infizierter Mann in Rom vor Gericht verantworten. Er sei wegen Körperverletzung und dem Verursachen einer Epidemie angeklagt worden, teilte die italienische Polizei am Mittwoch mit. Dem Mann drohe eine lebenslange Haftstrafe. Das Humane Immunschwächevirus (HIV) ist Ursache für die Immunschwächekrankheit Aids.

Der Mann infizierte sich im Jahr 2006

Der in Rom lebende Angeklagte war vor einem Jahr verhaftet worden, sechs Monate, nachdem eines seiner Opfer ihn bei der Polizei angezeigt hatte. Nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur ANSA hatte sich der zwischen 30 und 40 Jahre alte Mann 2006 mit HIV infiziert. Danach soll er weiter ungeschützten Sex mit Frauen gehabt haben, die er über Onlineportale kennenlernte.

Die Polizei bezeichnete den Fall als beispiellos für Italien. Der Prozess soll Anfang März kommenden Jahres beginnen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.