HNA-Kommentar zu Knut: Leben ohne Happy End

HNA-Redakteur Ulli Riedler schreibt zu Knut: Nein, dieser große kleine Eisbär hat uns nie ganz losgelassen. Nicht als kleines, verstoßenes weißes Knuddelbärchen mit schwarzen Knopfaugen.

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Trauer um Knut - PETA erhebt schwere Vorwürfe

Und auch nicht später, als sein Fell schmutzig-gelblich war und ihn eine Bärendame mobbte. Dabei blieb es bei allem Star-Kult ein Leben voller kleiner und großer Tragödien, eine Erfolgsgeschichte ohne Happy End.

Da war der Bruch der Mutter, der Tod des Zwillingsbruders, die Trennung von Thomas Dörflein, der dem Bären ein liebevoller Elternersatz war, bis zur grauen Normalität des späteren Zoo-Alltags.

Trauer um Knut: Bilder aus seinem Leben

Wie ein trauriger Eisbär wirkte der große Knut, als er seine Tatze hob für die noch immer zu ihm pilgernden Fans - als wolle er sie grüßen - oder ade sagen.

Sein Tod, der eine seltsame Parallelität mit der Tragik seines früh gestorbenen Pflegers hat, rüttelt nun noch einmal unsere Emotionen auf. Was für eine merkwürdige Ironie: Dieser Eisbär, der so viele Menschen glücklich gemacht hat, konnte wohl selbst sein Glück nie finden.

Ullrich Riedler

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