Hochbrücke der A7 wegen Orkanböen gesperrt

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Auch in Dänemark waren wegen des heftigen Sturms mehrere Brücken geschlossen. Foto: Michael Reichel

Orkanböen und Sturmflutwarnung: Ein Unwetter hat Norddeutschland erfasst. Autofahrer müssen mit umgestürzten Bäumen und Baustellenteilen auf Fahrbahnen rechnen.

Rendsburg/Hamburg (dpa) - Ein Sturm mit Orkanböen hat für Verkehrsbehinderungen in Schleswig-Holstein gesorgt. Die Rader Hochbrücke der A7 über den Nord-Ostsee-Kanal wurde voll gesperrt, wie eine Sprecherin des Lagezentrums im Kieler Innenministerium sagte.

Weiter südlich bei Bad Bramstedt wurde eine Baustellenabsperrung auf die Fahrbahn geweht. Im Kreis Dithmarschen stürzten mehrere Bäume um und blockierten Straßen. Größere Schäden wurden zunächst nicht bekannt.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnte vor einer Sturmflut an der Nordseeküste und an der Elbe. Das Morgenhochwasser werde am Montag in Hamburger Stadtteil St. Pauli zwei bis zweieinhalb Meter über dem Mittleren Hochwasser ausfallen, sagte eine Sprecherin. In tiefen Lagen am Ufer parkende Autos sollten weggefahren werden.

Auch in Dänemark waren wegen des heftigen Sturms mehrere Brücken geschlossen, darunter die Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö. In Westjütland gab es Orkanböen. Ein Flüchtlingszeltlager wurde geräumt. Später am Abend sollten in ganz Dänemark S-Bahnen eingestellt werden. "Passt da draußen auf und denkt daran, Absperrungen und Warnungen der öffentlichen Behörden zu respektieren", twitterte die Polizei. Auch in Schweden sollten wegen des Sturms Züge vorübergehend in den Bahnhöfen bleiben.

Für die ost- und nordfriesische Küste erwartete das Bundesamt keine Probleme. "Da müsste schon ein Maulwurf kräftig gegraben haben, dass ein moderner Deich nachgibt", sagte die Sprecherin. Wegen der Windrichtung aus Westen sagte das Amt für die Ostseeküste Niedrigwasser voraus.

Wasserstandsvorhersage des BSH

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