Sie wollen "Deutschland leiden lassen"

Bekennerbrief: "Flut-Brigade" droht mit Deich-Sabotage

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Unbekannte haben damit gedroht, Deiche in Sachsen-Anhalt zu sabotieren.

Magdeburg - Nach der Drohung mit Anschlägen auf Deiche in Sachsen-Anhalt ist nun offenbar auch ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Chaoten geben sich darin als "germanophobe Flut-Brigade" aus.

Als hätten die Menschen in Deutschland mit dem Hochwasser nicht schon genug zu kämpfen. Nein, nun macht auch noch eine Sabotage-Bande den Menschen und Einsatzkräften in Sachsen-Anhalt Sorgen, die mit Anschlägen auf die Deiche droht. Die Bild-Zeitung veröffentlichte am Montag ein Bekennerschreiben der "germanophoben Flut-Brigade" , wie sich die Gruppe in dem Schreiben selbst bezeichnet. "Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen", zitiert die Zeitung aus dem geschmacklosen Brief. Unter dem Slogan "Deutschland in den Rücken fallen" habe die unbekannte Gruppe bereits an drei Deich-Stellen ihr Unwesen getrieben. An den Deichen in Susigke, Großtreben-Zwethau und Elebenau seien sie den Angaben zufolge am Werk gewesen. Und tatsächlich fand die Polizei dort laut Bild bei einer Überprüfung Beschädigungen. Ob diese allerdings wirklich von der Gruppe stammen, ist derzeit noch nicht klar.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte bereits am Sonntag verstärkte Kontrollen veranlasst. Der Regierungschef wies am Sonntag darauf hin, dass verhindert werden müsse, dass die ohnehin schon katastrophale Situation noch durch Anschläge verschärft werde. „Wir nehmen das sehr ernst, weil solche Drohungen natürlich zu einer katastrophalen Auswirkung führen könnten, wenn wir sie nicht ernst nehmen.“ 

Magdeburg von Hochwasser der Elbe stark bedroht

Vor allem im Osten Deutschlands bringt die Katastrophe die Menschen an ihre Grenzen. Besonders dramatisch war die Lage am Samstag in Sachsen-Anhalt. In Magdeburg stieg der Pegel bis Samstagnachmittag auf 7,38 Meter. Er liegt damit mehr als 60 Zentimeter höher als bei der Jahrhundertflut 2002. © dpa
Vor allem im Osten Deutschlands bringt die Katastrophe die Menschen an ihre Grenzen. Besonders dramatisch war die Lage am Samstag in Sachsen-Anhalt. In Magdeburg stieg der Pegel bis Samstagnachmittag auf 7,38 Meter. Er liegt damit mehr als 60 Zentimeter höher als bei der Jahrhundertflut 2002. © dpa
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Unterdessen wandert das Hochwasser der Elbe unaufhaltsam weiter. Vor allem Sachsen-Anhalt ist derzeit betroffen. Ein Deich ist bereits gebrochen. Auch Norddeutschland bereitet sich auf das Schlimmste vor. In Bayern haben die Menschen mit den Aufräumarbeiten begonnen. Dort hat die Flut eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

vh

Vorher-Nachher-Bilder: Deutschland unter Wasser

Hochwasser
Die Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Wassermassen, die sich durch die Hochwassergebiete wälzen. © dpa
Hochwasser
Die Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Wassermassen, die sich durch die Hochwassergebiete wälzen. © dpa
Hochwasser
Die Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Wassermassen, die sich durch die Hochwassergebiete wälzen. © dpa
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Die Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Wassermassen, die sich durch die Hochwassergebiete wälzen. © dpa
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Die Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Wassermassen, die sich durch die Hochwassergebiete wälzen. © dpa
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Die Vorher-Nachher-Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Wassermassen, die sich durch die Hochwassergebiete wälzen. © dpa
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Hochwasser
Auch am Donnerstag kämpfen weite Teile Deutschlands gegen die Wassermassen. © dpa
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Auch am Donnerstag kämpfen weite Teile Deutschlands gegen die Wassermassen. © dpa
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Auch am Donnerstag kämpfen weite Teile Deutschlands gegen die Wassermassen. © dpa
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Auch am Donnerstag kämpfen weite Teile Deutschlands gegen die Wassermassen. © dpa
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Kanzlerin Angela Merkel und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich helfen an der Feuerwache in Pirna (Sachsen) beim Verladen von Sandsäcken. © dpa
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Die Kanzlerin macht sich ein Bild von der Hochwasserlage. © dpa
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Angela Merkel packt an der Feuerwache in Pirna (Sachsen) mit an. © dpa
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Auch Horst Seehofer macht sich ein Bild von der Lage. © dpa
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Die Oberbürgermeisterin von Rosenheim, Gabriele Bauer und der bayerische Minsterpräsident Horst Seehofer besuchen in Rosenheim im Stadtteil Oberwöhr ein Überschwemmungsgebiet © dpa
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Horst Seehofer sprichtin Kolbermoor bei Rosenheim im Evakuiertenzentrum. © dpa
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Das Hochwasser hat Deutschland und einige Nachbarländer weiter fest im Griff. © dpa
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Das Hochwasser hat Deutschland und einige Nachbarländer weiter fest im Griff. © dpa
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Das Hochwasser hat Deutschland und einige Nachbarländer weiter fest im Griff. © dpa
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Das Hochwasser hat Deutschland und einige Nachbarländer weiter fest im Griff. © dpa
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