Hudson-Unglück: Warnsignale nicht beachtet

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Die Bergung des Hubschrauber-Wracks aus dem Hudson River.

New York - Nach Angaben der US-amerikanischen Flugsicherheitsbehörde NTSB gab es 20 Sekunden vor dem Zusammenstoß über dem Hudson River in New York ein hörbares Alarmsignal auf den Radarschirmen.

Beide Kontrolltürme hätten sich nachher jedoch nicht erinnert, den Ton gehört zu haben, teilte die Behörde laut New York Times vom Samstag mit. Der Pilot der einmotorigen Unglücksmaschine wurde beim Start zudem nicht vor dem dichten Verkehr über dem Hudson gewarnt, hieß es. 54 Sekunden vor dem Zusammenstoß habe der Lotse des einen Flughafens ihn lediglich angewiesen, seine Funkfrequenz zu ändern und sich bei dem anderen Flughafen anzumelden. Der Pilot sei also möglicherweise mit diesen technischen Änderungen beschäftigt gewesen und deshalb an den Hubschrauber geraten, schrieb die Zeitung.

Bilder: Neun Tote nach Luftkollision über dem Hudson

Bilder: Neun Tote nach Luftkollision über dem Hudson

Bei dem Zusammenstoß der Piper mit einem Sightseeing-Helikopter waren vor einer Woche neun Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Jugendliche. In dem Streckenabschnitt über dem Hudson fliegen Kleinflugzeuge und Hubschrauber auf Sicht, also ohne ständige Anweisungen aus dem Tower.

dpa

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