Nach einjähriger Testphase

Ikea baut Hütten für Flüchtlinge

+
Falthütte: Im Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Somalia wurde die Ikea-Hütte bereits erfolgreich getestet

Stockholm. Nach einer einjährigen Testphase soll Ikea jetzt für die UN Hütten für Flüchtlinge bauen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die Unterkünfte des schwedischen Möbelherstellers sollen damit die weißen Zelte, die die UN bislang einsetzt, ablösen.

Das Ikea an einer Alternative für die Zelte arbeitet,hatte das Unternehmen bereits Anfang 2013 verkündet. Die Hütten bieten demnach 17,5 Quadratmenter Innenraum, sie sind zudem mit Solarzellen zur Stromversorgung und einer speziellen Schutzfolie gegen Hitze und Kälte ausgestattet. Die Hütte sei „flach und stapelbar wie ein Bücherregal verpackt, einfach zu transportieren und mit wenigen Steckverbindungen zu errichten“, schreibt Ikea auf seiner Webseite. Zudem hält sie bis zu drei Jahren, während die Zelte maximal sechs Monate genutzt werden könnten.

Nachdem die Unterkunft gut ein Jahr lang im Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Somalia getestet wurde, lässt die UN jetzt laut „Bild“-Zeitung30.000 Stück von Ikea produzieren, die 2015 ausgeliefert werden sollen.

Etwa 3,5 Millionen Flüchtlinge leben derzeit weltweit in Zelten und provisorischen Notunterkünften. Diese sollen jetzt nach und nach in die neuen Ikea-Hütten umziehen. (mhs)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.