Bauamt kennt keine Gnade

Darum wird diese Burg heute platt gemacht

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Diese illegal gebaute Burg in Heppenheim gehört bald der Vergangenheit an. Am Mittwochmorgen rückte in Südhessen ein Abriss-Bagger in den Weinbergen an, um den Bau niederzureißen.

Heppenheim - Eine illegal gebaute Burg gehört bald der Vergangenheit an. Am Mittwochmorgen rückte in Südhessen ein Abriss-Bagger in den Weinbergen an, um den Bau niederzureißen.

“Es ist bitter“, sagte Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf vom Landkreis Bergstraße. Aber die Burg sei vorsätzlich schwarz gebaut worden und stelle ein Sicherheitsrisiko für alle dar, die sie betreten. Der Erbauer der Anlage, Volker Sieradzki, war am Morgen nicht anwesend. Vor drei Monaten war bereits der neben der illegalen Burg angelegte Kräutergarten dem Erdboden gleichgemacht worden.

Diese Burg wird abgerissen

Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © dpa
Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © ap
Der selbst ernannte Burgherr Volker Sieradzki steht im Innenhof seiner selbstgebauten Burg in den Weinbergen bei Heppenheim. © dpa
Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © ap
Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © ap
Volker Sieradzki im Turmzimmer seiner selbstgebauten Burg. © dpa
Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © ap
Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © ap
Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © ap
Auf dem Gelände der illegal errichteten Burg im südhessischen Heppenheim haben die Abrissarbeiten begonnen. © dpa

Sieradzki hatte in den vergangenen Wochen noch einmal Hoffnung geschöpft, dass ihm ein Abriss für die Burg doch noch einmal erspart bleiben könnte. Die Behörden haben mit dem Termin länger gebraucht als zunächst angenommen. Mit dem Bau des Kräutergartens fing Sieradzki nach eigenen Angaben 2003 an. Zwei Jahre später machte er sich daran, die Burg in den Weinbergen zu errichten.

dpa

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