Belastungsgrenze sinkt

Im Alter die Sportart anpassen

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Viele Senioren halten sich regelmäßig mit Nordic-Walking fit. Wenn jedoch die Gelenke anschwellen oder der Puls am Morgen zu hoch ist, sollten sie sich eine Schonzeit gönnen. Foto: Felix Kästle

Ältere Menschen sollten sich beim Sport nicht mehr so stark belasten. Denn gehen sie über ihre Grenzen, bekommen sie die gesundheitlichen Folgen schnell zu spüren - etwa in den Gelenken.

Köln (dpa/tmn) - Tennis, Fußball, Wandern - ältere Menschen können viele Sportarten weiterhin betreiben. Sie sollten aber auf ihren Körper hören und das Training anpassen, wenn es zu viel wird, rät Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Aber woran erkennt man eine Überlastung?

"Wenn zum Beispiel Gelenke nach 18 bis 24 Stunden rot oder warm werden oder anschwellen, ist das ein Zeichen dafür, dass der Sportler übertrieben hat", erklärt Froböse. Am besten messen ältere Menschen morgens im Bett regelmäßig ihre Herzfrequenz, etwa mit einem Pulsmessgerät. Nach einiger Zeit wissen sie dann, wie hoch der Puls normalerweise ist. "Ist er dann an einem Morgen um vier bis sechs Schläge erhöht, heißt das: Ruhe bewahren." Ein erhöhter Puls könnte ein Zeichen für einen aufkommenden Infekt sein.

Den Lieblingssport aufgeben müssen ältere Menschen nicht. Stattdessen können sie die meisten Sportarten gut auf die eigene Leistungsfähigkeit anpassen, rät Froböse. Beim Tennis tauschen sie den Hartplatz gegen einen Ascheplatz ein, bespannen den Schläger anders und trainieren im Doppel statt im Einzel. Fußballer können auf einem Kleinfeld spielen, Skifahrer einen langsameren Ski ausleihen.

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