In-den-Bus-Drängler sind verhasst

Öffentlicher Nahverkehr: Was die Deutschen am meisten nervt

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Erst aussteigen, dann einsteigen.

Berlin - Nichts regt Bus- und Bahnfahrer so sehr auf wie Fahrgäste, die einsteigen bevor alle anderen ausgestiegen sind. Das ist das Ergebnis einer YouGov-Umfrage, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Dieses Drängel-Verhalten störe ihn sehr, sagte jeder zweite regelmäßige Bus- oder Bahnkunde (49 Prozent). Knapp dahinter folgt der Ärger über Mitfahrer, die für Alte und Schwangere nicht ihren Sitzplatz räumen - 48 Prozent regt das auf.

42 Prozent ärgern sich sehr über Fahrgäste, die beim Aussteigen den Weg versperren, so dass man fürchten muss, es nicht mehr rechtzeitig nach draußen zu schaffen. Über Menschen, die am Ende einer Rolltreppe einfach stehen bleiben, so dass es zu einem gefährlichen Domino-Effekt kommen kann, ärgern sich 41 Prozent sehr.

36 Prozent der Befragten stören sich sehr an lauter Musik aus den Ohrstöpseln anderer Fahrgäste. Weitere Ärgernisse: Leute, die den Rucksack nicht abnehmen und damit viel Platz verbrauchen (33 Prozent regt das sehr auf), Leute, die im Eingangsbereich von Bus oder Bahn stehen bleiben (33 Prozent) sowie Leute, die mit dem Handy telefonieren (18 Prozent).

dpa

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