Raumfahrtprogramm

Indien bringt 29 Satelliten in die Umlaufbahn der Erde

+
Die Trägerrakete PSLV startet vom Satish Dhawan Space Centre. Die Rakete trug den 436 Kilogramm schweren Satelliten Emisat zusammen mit 28 kleineren Satelliten in das Weltall. Foto: ISRO/dpa

Sriharikota (dpa) - Indien hat einen Aufklärungssatelliten sowie 28 Satelliten aus anderen Ländern in ihre Erdumlaufbahn gebracht. Die Trägerrakete PSLV brachte den 436 Kilogramm schweren Satelliten Emisat in eine sonnensynchrone Umlaufbahn, wie die indische Weltraumbehörde Isro mitteilte.

Der Start erfolgte vom Weltraumbahnhof auf der südostindischen Insel Sriharikota. Emisat sei dazu bestimmt, das elektromagnetische Spektrum zu messen. Medienberichten zufolge soll er Radarstellungen feindlicher Länder überwachen.

Hinzu kamen 28 kleinere Satelliten - 24 aus den USA sowie zwei aus Litauen und je einer aus Spanien und der Schweiz. Indiens Trägerrakete PSLV - kurz für "Polar Satellite Launch Vehicle" - nimmt bei vielen Starts auch fremde Satelliten gegen Bezahlung mit ins All.

Die Isro verfolgt ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm. Als erstem asiatischen Land gelang es Indien im Jahr 2014, mit einem Raumfahrzeug den Mars zu erreichen. Spätestens 2022 will Indien als vierter Staat der Welt einen bemannten Flug ins Weltall starten.

Erst vergangene Woche hatte Premierminister Narendra Modi den erfolgreichen Test eines neuen Abwehrsystems verkündet. Dabei wurde ein Satellit in der Erdumlaufbahn abgeschossen. Indien sei nun eine Großmacht im All, sagte er in einer Ansprache an die Nation.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.