Tom Cruise, Morgan Freeman, Lady Gaga & Co.

Im Internet für tot erklärt: Diese Promis waren schon betroffen

Morgan Freeman

Mit Gerüchten über den Tod von Prominenten könnte man Unmengen an Seiten füllen. Vor allem seit es Facebook, Twitter und Co. gibt, machen solche Meldungen regelmäßig die Runde und verbreiten sich rasend schnell rund um den Globus.

Jüngst war es Schauspieler Morgan Freeman, der auf Facebook für tot erklärt wurde. Tausende fielen auf die Falschmeldung, die bisher nicht gelöscht wurde, herein und kondolierten. Auch Tage später wurde die Meldung noch tausendfach geklickt.

Ähnlich war es auch im Fall von Tom Cruise. Den Schauspieler erwischte es angeblich 2008 – und das gleich zwei Mal. Erst soll er damals bei Dreharbeiten in Neuseeland von einer Klippe gestürzt sein, dann war es ein Herzinfarkt, der ihn auf einem Flug das Leben gekostet haben soll. Im Juni dieses Jahres wurde Sängerin Tina Turner (72) im Internet für Tod erklärt. Und ganze vier Mal starb bisher Pop-Ikone Lady Gaga (26) – zumindest auf Twitter.

Lady Gaga

Nicht einmal US-Präsident Barack Obama ist vor Falschmeldungen gefeilt. Hacker knackten vor einigen Monaten den Account des Nachrichtensenders Fox und verbreiteten von dort die Meldung, der 51-Jährige sei mit mehreren Schüssen getötet worden.

Einige Promis nehmen solche Meldungen mit Humor. So wie Morgan Freeman. „Ich hoffe, dass diese Geschichten nicht wahr sind. Wenn doch, bin ich froh, euch berichten zu können, dass mein Leben nach dem Tod identisch zu dem Leben ist, in dem ich noch lebendig war“, kommentierte der 75-Jährige sein angebliches Ableben. Und auch sein Schauspielkollege Russell Crowe(48) nahm eine Meldung über seinen vermeintlichen Tod locker. Er twitterte: „Kann keine Tweets beantworten, bin von einem Berg in Österreich gefallen. Keine Ahnung, wie ich dorthin gekommen bin, aber die Medien liegen niemals falsch.“

Bill Cosby

Für andere Stars geht diese Art von Spaß zu weit. Etwa für Bill Cosby. Den Schauspieler sollte es laut einer Facebookseite im Jahr 2010 getroffen haben. Der 75-Jährige teilte daraufhin mit: „Viele trauernde Freunde haben bei uns angerufen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie traurig das macht.“

Zu Wort meldete sich in diesem Fall auch der Gründer der Seite, auf der die makabere Nachricht veröffentlicht wurde: „Bill Cosby ist nicht tot, ihr Idioten. Ich hoffe, ihr habt eure Lektion gelernt und nutzt Netzwerke nicht mehr als eure einzige Nachrichten-Quelle“, begründete er sein Handeln.

Auch diese Stars sind betroffen:

Über Britney Spears finden sich im Internet gleich mehrere Todesmeldungen. Eine stammt aus dem Jahr 2001. Damals soll die Sängerin bei einem Autounfall gestorben sein – angeblich zusammen mit ihrem damaligen Freund Justin Timberlake. Und auch die Schauspieler George Clooney und Johnny Depp wurden zwischenzeitlich irrtümlich für tot erklärt.

Hin und wieder kann man den Ursprung solch einer Falschmeldung zurückverfolgen. So verbreitete das britische It-Girl Peaches Geldof den Tod von Teenie-Idol Miley Cyrus. Daraufhin brach unter Cyrus-Fans eine Massenhysterie aus. Geldorf selbst gab später an, auf ein Gerücht hereingefallen zu sein. (mak)

Gelernt hat auch das Online-Lexikon Wikipedia: Nachdem immer wieder berühmte Personen von Nutzern auf der Seite für tot erklärt wurden, reagierte die Enzyklopädie: Schwerwiegende Änderungen wie eine Todesmeldung werden nur noch veröffentlicht, wenn ein erfahrener Autor sie überprüft hat.

Von Marie Klement

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