Irak: Attentatsserie fordert über 80 Tote

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Eine Anschlagsserie im Irak hat über 80 Todesopfer gefordert.

Bagdad - Bei einer Serie von Anschlägen im Irak sind mindestens 82 Menschen getötet worden. In Bagdad sowie im Norden des Landes detonierten am Morgen mehrere Sprengsätze.

Die Angriffe richteten sich demnach in allen Fällen gegen Einrichtungen der Regierung oder der Sicherheitskräfte. Die Zahl der Toten war die höchste an einem Tag im Irak seit Beginn des Jahres.

In der nordöstlichen Stadt Udaim hätten Bewaffnete vor einer Kaserne aus drei Fahrzeugen das Feuer eröffnet und 13 Soldaten getötet, sagte ein Polizeisprecher. Ebenfalls im Nordosten, in der Provinz Dijala, wurden nach Angaben der irakischen Sicherheitskräfte bei den Explosionen mehrerer Autobomben und Sprengfallen am Straßenrand elf Menschen getötet und mindestens 25 weitere verletzt.

Nahe eines Büros des Innenministeriums in Bagdad riss eine Autobombe mindestens 14 Menschen in den Tod. Neun weitere Menschen verloren ihr Leben, als Sprengsätze in den Städten Kirkuk und Hussainija detonierten. Zuvor waren bei einer Reihe von Explosionen in der irakischen Stadt Tadschi bereits 28 Menschen getötet worden. Dabei seien zunächst Sprengsätze rund um fünf Häuser in der mehrheitlich sunnitischen Stadt platziert worden und hätten 17 Menschen in den Tod gerissen, teilte die Polizei mit.

Als Rettungskräfte an den Tatort in der rund 20 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt geeilt seien, habe ein Selbstmordattentäter seinen Sprengstoffgürtel gezündet und elf Polizisten getötet, hieß es weiter.

dapd

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