Statistisch gesehen passieren am Freitag, dem 13., sogar weniger Unfälle als gewöhnlich

Achtung! Ist Freitag, der 13., wirklich ein Unglückstag?

Der Aberglaube hat heute wieder einmal Hochkonjunktur: Es ist Freitag, der 13. Ein Viertel der Deutschen fürchtet sich laut Umfragen vor dem angeblichen Unglücksdatum. Versicherungsunternehmen geben allerdings Entwarnung.

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Denn an einem Freitag, dem 13., passieren den Statistiken nach sogar weniger Unfälle als gewöhnlich. Vermutlich verhalten sich viele Menschen mit Blick auf den Kalender besonders umsichtig. Der Mythos vom „schwarzen Freitag“ hat seinen Ursprung in den 1950er-Jahren.

Geschürt wurde er nach Ansicht von Forschern durch Zeitungsartikel, in denen die Kombination negativ herausgehoben wurde. Im Christentum ist der Freitag schon seit jeher negativ belegt. Adam und Eva sollen an einem Freitag in den verbotenen Apfel gebissen haben. Und Jesus wurde dem Glauben nach an einem Freitag an das Kreuz genagelt. Verraten wurde er zuvor von Judas, dem 13. Gast des Abendmahls.

Freitag, der 13. und weitere Unglücksbringer

Ein Klassiker der Unglücksbringer. Gehe nie unter einer Leiter hindurch. © dpa
Bei ihm naht kein Unglück. Doch zündet man sich eine Zigarette mit einer Kerze an, so verheißt dies Unheil. Außerdem soll eine solche Tat einem Seemann den Tod bringen. © dpa
Scherben bringen Glück - aber zerbricht man teures Porzellan, so soll das das Gegenteil bewirken. © dpa
Schlechte Laune, Unglück und der Tag ist sowieso gelaufen. Bloß nicht mit dem falschen Fuß zuerst aufstehen... doch welcher ist das eigentlich? Die Antwort sehen Sie im nächsten Bild. © dpa
Die beiden machen es richtig. Der erste Schritt sollte nie mit links erfolgen, denn das bringt Unglück - sagt man zumindest. © dpa
Diese Dame sollte laut einem Aberglauben nicht an Bord gehen, denn Frauen auf Schiffen sollen ebenfalls Unglück bringen. © dpa
Sie sitzt brav da, doch wehe, sie kreuzt einem von links den Weg. Schwarze Katzen gelten von jeher als Unglücksbringer. © Schlaf
Sieben Jahre Pech soll es bringen, wenn man einen Spiegel zerbricht. Also, liebe Damen, Vorsicht! © dpa
Ein eher unbekannter Aberglaube dürfte dieser sein. Liegt ein Messer auf der Straße, so heben Sie es bloß nicht auf. Auch dies soll Unheil bringen. © dpa
Er macht es beruflich, doch wer aus Versehen Salz verschüttet, soll ebenfalls vom Unglück verfolgt werden. © dpa
"Wenn du nicht aufisst, scheint die Sonne nicht!" Wer hat diesen Satz in seiner Kindheit nicht gehört? Angeblich verhindert dies nicht nur schönes Wetter, sont bringt auch Unglück. © dpa
Ein Regenschirm sollte immer erst im Freien aufgespannt werden. Andernfalls könnte der Spaziergang unglücklich enden... © dpa
Der Klassiker: Freitag, der 13. Alleine die Zahl 13 soll Unglück bringen. So gibt es in vielen Hotels keinen 13. Stock. Auch in der Formel 1 wird die Startnummer 13 nicht vergeben. © dpa

Für die Angst vor dem vermeintlichen Unglückstermin gibt es sogar eine wissenschaftliche Bezeichnung, die allerdings ein echter Zungenbrecher ist: Paraskavedekatriaphobie. Betroffene trauen sich im schlimmsten Fall erst gar nicht, an den betreffenden Tagen ihre Wohnung zu verlassen, und leiden unter Panikattacken. Auf den Aberglauben nehmen sogar einige Unternehmen Rücksicht: In manchen deutschen Hotels fehlt die Zimmernummer 13.

Und in den Maschinen der Lufthansa folgt auf die Sitzreihe mit der Nummer zwölf gleich die 14. Ausgelassen wurden auch Plätze mit der Ziffer 17 – diese gilt in Italien und Brasilien als gefährlich.

Von Sonja Broy

Videoumfrage: Glauben Sie an Freitag, den 13.?

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