Eine Million Menschen ohne Strom

"Isaac" birgt lebensbedrohliche Gefahren

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Ein überflutetes Wohngebiet in Lafitte in den USA

New Orleans - Hurrikan „Isaac“ ist Geschichte. Der Wetterdienst hat "Isaac" nun zum tropischen Tiefdruckgebiet herabgestuft. Doch die Katastrophengefahr ist deshalb noch längst nicht gebannt.

Das Auslaufen der Hurrikan-Warnungen nach „Isaac“ hat in New Orleans (Louisiana) für Aufatmen gesorgt. Trotz heftiger Stürme und Regenfälle über rund zwei Tage hinweg sei die Stadt anders als bei dem Hurrikan „Katrina“ vor sieben Jahren relativ unbeschadet davongekommen, berichteten US-Medien.

Der Wetterdienst stufte „Isaac“ am Donnerstag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herunter. In ländlicheren Gegenden an der Golfküste trieben jedoch Überflutungen nach anhaltenden Niederschlägen Tausende Einwohner in die Flucht. Zudem waren nach Behördenangaben weiter mehr als eine Millionen Menschen ohne Strom.

Spektakuläre Bilder der Naturgewalten

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Zwischen Australien und Tahiti ist auf dem Meeresgrund ein Vulkan ausgebrochen. © ap
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Seit Montag steigen gewaltige Dampfsäulen und Rauchwolken über dem Seegebiet in der Nähe der Insel Tongatapu empor. © ap
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Der Vulkan liegt etwa zehn Kilometer vor der Südwestküste von Tongatapu. © ap
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In dieser Region gibt es etwa 36 unterseeische Vulkane. © dpa
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Wissenschaftler brachen auf, um die heftigen geologischen Aktivitäten genauer zu untersuchen. © ap
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Bekannter sind die Vulkanausbruche auf den Kontinenten, wie dieser des Vulkans Llaima in Chile aus dem Jahr 2008. © dpa
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Ein Lavastrom verschluckt eine Straße auf der Insel La Reunion im Indischen Ozean. © dpa
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Der bekannteste europäische Vulkan ist der Vesuv in Italien. © dpa
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Auch Flutkatastrophen fordern immer wieder Opfer. Besonders betroffen: flache Regionen wie zum Beispiel Holland. Zu sehen: Im Februar 1953 versinkt die niederländische Provinz Zeeland in einer Sturmflut. © dpa
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Hamburg ist immer wieder von Hochwasser betroffen. Hier steht der Fischmarkt am 1. November 2006 unter Wasser. © dpa
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Im Gegensatz zu normalen Hochwasserüberschwemmungen bringen Sturmfluten die Wassermassen in Sekunden. © dpa
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Nach einem Seebeben fegte am 26. Dezember ein Tsunami über Sri Lanka und Teile Thailands. Über 300 000 Einwohner und Urlauber starben. © dpa
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Aufräumarbeiten nach dem Tsunami auf Sri Lanka. © dpa
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Der Orkan Kyrill fegte 2007 über Deutschland. In Sachsen-Anhalt brach er Hochspannungsmasten wie Streichhölzer. © dpa
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Selbst Lastwagen wurden in Thüringen zum Spielball des Orkans. © dpa
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Über 100 Menschen starben nach einem Erdbeben in Pakistan, bei dem dieser Wohnkomplex einstürzte. © dpa
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Zusammengeschoben wie ein Teppich schaut diese Straße auf der japanischen Insel Hokkaido nach einem Erdbeben am 26. September 2003 aus. © ap

„Obwohl "Isaac" kein Tropenstrum mehr ist, gibt es immer noch lebensbedrohliche Gefahren durch Sturmfluten, Inlandüberschwemmungen sowie Tornados“, warnte das Nationale Hurrikanzentrum in Miami. Sorgen bereitete vor allem ein Damm am Tangipahoa-See an der Staatsgrenze zu Mississippi, der unter den Wassermassen zu brechen drohte. Louisianas Gouverneur Bobby Jindal ordnete das kontrollierte Ablassen von Wasser an. Die Behörden beider Staaten riefen mehr als 50.000 Bürger auf, die Region vorsichtshalber zu verlassen. Einige Häuser in unmittelbarer Nähe des Damms mussten zwangsevakuiert werden.

Die Überbleibsel von „Isaac“, der am Mittwoch zunächst als Hurrikan der Kategorie 1 von 5 an der US-Südküste auf Land geprallt war und ein Todesopfer gefordert hatte, zogen unterdessen weiter ins Inland. Das Tiefdruckgebiet bringt nach Vorhersagen von Meteorologen einigen Regionen starken Regen, die seit Monaten unter einer extremen Dürre leiden.

dpa

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