Wetter in Italien spielt verrückt - ein Toter

Rom - Schwere Unwetter haben in der Nacht zum Sonntag in Norditalien zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Stromausfällen geführt. Im Süden brennen dagegen Wälder.

Heftige Unwetter haben in Norditalien Überschwemmungen sowie Erdrutsche ausgelöst und einen Autofahrer getötet. Der Mann starb am Sonntag in Padua, als nach starken Regenfällen ein entwurzelter Baum auf sein Auto krachte. Umstürzende Bäume verletzten in Verbania am Lago Maggiore auch zwei Camper. Ein Tornado verwüstete in dem Ort den botanischen Garten Villa Taranto mit seinen seltenen Pflanzen und Jahrhunderte alten Bäumen.

Dutzende Menschen mussten sich vor den Wassermassen in Sicherheit bringen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. In den Straßen von Verbania stand das Wasser zeitweise bis zu 20 Zentimeter hoch. Autos wurden beschädigt, Dächer vom Sturm abgedeckt. Auch in der Toskana führte die durchziehende Unwetterfront zu Überschwemmungen.

Die Unwetter mit starkem Regen und heftigem Wind unterbrachen eine lange Hitzeperiode. Im Süden Italiens blieb es jedoch weiter trocken und heiß, so dass zahlreiche neue Brände aufflammten, vor allem auch wieder auf Sardinien. Am Sonntag wurde in Massafra in Apulien wegen eines Feuers ein Campingplatz vorsorglich evakuiert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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