Einer der meistgesuchten Kriminellen des Landes

Italienischer Mafia-Boss nach sechs Jahren Flucht gefasst

Rom - Die italienische Polizei hat einen seit sechs Jahren flüchtigen Mafia-Boss geschnappt.

Marcello Pesce, alias „U Ballerinu“ (Der Tänzer), sei am Donnerstagmorgen in der kalabrischen Stadt Rosarno festgenommen worden, teilte die Polizei auf Twitter mit. Als die Mafiajäger die Wohnung stürmten, habe Pesce im Bett gelegen und sei nicht bewaffnet gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Laut Polizei sagte er zu einem der Beamten: „Ich kenne Sie, ich habe Sie schon im Fernsehen gesehen.“

Der Festgenommene galt als Anführer des Pesce-Clans, der zu den einflussreichsten Clans der Mafia-Vereinigung 'Ndrangheta zählt. Marcello Pesce war einer der meistgesuchten Kriminellen Italiens. Die Polizei veröffentlichte auf Twitter ein Video von der Festnahme und von dem Versteck Pesces in der Altstadt von Rosarno. Ansa zufolge wurden auch zwei Komplizen festgenommen. Die in der Region Kalabrien beheimatete 'Ndrangheta gilt als die mächtigste der italienischen Mafiaorganisationen.

Vor knapp zwei Monaten wurde in der italienischen Kleinstadt Bovalino der seit fünf Jahren flüchtige Mafia-Boss Antonio Pelle gefasst. Der 54-Jährige versteckte sich in einem Bunker unter seinem Haus hinter einem Schrank.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.