HNA-Jahresrückblick: Die wichtigsten Ereignisse in der Region in Bildern

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13.1.10, Zierenberg: 30 Kinder der Elisabeth-Selbert-Schule in Zierenberg müssen vorübergehend in eine Klinik gebracht werden, weil giftige Dämpfe aufgetreten sind. Ein Behälter mit Reinigungsmittel in einem Abstellraum war nicht korrekt verschlossen.
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5.2.10, Bebra: Sanierung gerät zum Zankapfel Für die Gestaltung der Außenfassade des Bebraer Rathauses hat die Stadt einen hochkarätigen Experten verpflichtet: Der Magistrat der Eisenbahnerstadt vergibt den Auftrag zur Erstellung eines Farbkonze ptes an den weltweit mit hohen Ehrungen ausgezeichneten Farbphilosophen Friedrich-Ernst von Garnier aus Fürfeld bei Bad Kreuznach. Von Garnier gilt als Begründer der „organischen Farbigkeit“, einer Disziplin der so genannten Bionik. Sein Spezialgebiet ist die architekturbegleitende Farbgebung. Die äußere Gestaltung des Rathauses ist seit Monaten ein Dauerbrenner der Lokalpolitik. Weil es wärmetechnisch saniert werden muss, soll die Klinkerfassade weichen. Das jedoch stößt bei zahlreichen Bürgern auf Proteste, die auf die gewohnte Optik nicht verzichten wollen. Ein Bürgerbegehren für den Erhalt der Klinker wird von der Verwaltung für rechtlich unzulässig erklärt. Von Garniers Verschläge sind mittlerweile verwirklicht, die Sanierung geht weiter.
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8.2.10, Hofgeismar: Für die Eberschützer Angler ist es ein schwarzer Tag. Ein Feuer zerstört in der Nacht zum Montag das Vereinsheim. Wenige Tage später stellt sich heraus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. An der Tür finden sich Hebelspuren, auch wurden die Feuerlöscher beiseite geschafft, um ein rasches Löschen zu verhindern.
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13.2.10, Rotenburg: Massive Probleme gibt es im Kaloku-Naturkindergarten auf dem Dickenrück bei Rotenburg. Nach einer Versammlung nehmen einige Eltern ihre Kinder aus der Einrichtung. Während der Versammlung kommt es zum Eklat, weil die Vorsitzende des Trägervereins, Claudia Schaubruch, auf Nachfragen von Eltern erklärt, dass einem Kind auf ihre Anweisung hin Essen mit besprochenem Salz gegeben wurde. Es soll eine Harmonisierung bewirken und Energie geben. Die betroffenen Eltern sind nicht um ihr Einverständnis gebeten worden. Viele andere Eltern werteten dieses Verhalten der Kaloku-Leitung als Vertrauensbruch. Schaubruch, die eine Naturheilpraxis führt, sagte dazu, das Salz sei Bestandteil der homöopathischen Apo theke. Die Eltern seien aufgehetzt worden. Michaela Schwarz-Wenk, Initiatorin des Kaloku-Naturkindergartens, meint, das Salz sei nur mit Gebeten energetisiert worden. In der Folgezeit melden zahlreiche Eltern ihre Kinder vom Kindergarten ab, die Polizei ermittelt. Dem Kindergarten wird schließlich die Betriebserlaubnis entzogen, weil das körperliche, geistige und seelische Wohl der Kinder gefährdet sei, wie das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit argumentiert. Ein Eilantrag der Betreiber gegen diese Entscheidung wird abgeschmettert. Ein Verfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung gegen die Betreiber wird eingestellt. Anhängig bleibt ein Hauptsacheverfahren beim Verwaltungsgericht in Kassel. Mit einem Ergebnis sei dort nicht vor Sommer 2011 zu rechnen, heißt es. Das Foto zeigt den Drachen, das Symbol des Kaloku-Kinderlandes.
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28.2.10, Waldeck-Franken berg: Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen -  Das Sturmtief Xynthia wütet in Waldeck-Frankenberg Allein 187 Meldungen über umgestürzte Bäume gehen bei der Polizeistation Frankenberg bis 19 Uhr ein. Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sind zeitweise blockiert. Einige Straße werden nach Einbruch der Dunkelheit bis zum nächsten Tag voll gesperrt. Am schlimmsten betroffen ist laut Polizei die Stadt Rosenthal. Sie ist zeitweise nur noch von Langendorf aus zu erreichen. Das Foto zeigt zwei Fichten, die auf ein Wohngebäude in Frankenberg, Otto-Stoelker-Straße, gefallen waren.
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03.03.10, Schwalm: Ein siebenjähriger Junge, der in die Schwalm gefallen war, ist nach einer äußerst dramatischen Rettungsaktion gestorben. Das Kind aus Salmshausen war zuvor von Rettern noch aus dem Fluss geholt und eine Stunde lang reanimiert worden. Der Junge war beim Spielen an einer anderen Stelle in den stark strömenden Fluss gefallen. Er wurde 600 Meter weit abgetrieben und hing unter Wasser in Gebüsch fest. Andere Kinder holten Hilfe. Die Unglücksstelle war schwer zugänglich und morastig.
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9.3.10, Altenlotheim: Ganz nah dran ist Christian Durstewitz aus Altenlotheim, „Unser Star für Oslo“ zu werden. Dann scheidet der talentierte Sänger und Songschreiber im Halbfinale der Sendung aus, in der Stefan Raab einen deutschen Teilnehmer für den Eurovision Songcontest sucht. Dennoch hat „Dursti“ die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert, vor allem in seiner Heimat Waldeck-Frankenberg. Nach dem Halbfinal-Aus des 20-Jährigen machen die Menschen in Altenlotheim deutlich, dass er für sie der wahre Gewinner der Casting-Show ist. Mit Blumen empfangen sie den sympathischen Musiker, der sich selbst treu blieb. Vor dem Fernseher hatten sie seine Auftritte über all die Wochen verfolgt. Der rockende Sänger bedankt sich mit einem Konzert und einer Autogrammstunde. Und nebenbei hat er dafür gesorgt, dass der Name seines 700-Seelen-Wohnorts von Hamburg bis München bekannt wurde.
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18.3.10, Waldeck-Frankenberg: Die Staatsanwaltschaft Kassel hat ein Ermittlungsverfahren gegen den früheren Waldeck-Frankenberger Landrat Helmut Eichenlaub (CDU, Foto) eingeleitet. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Untreue. Eichenlaub hatte in den Jahren 2008 und 2009 sein Reisekostenbudget enorm überzogen. Außerdem geht es um dubiose Provisionszahlungen, die der frühere Landrat von einer Schweizer Bank erhalten haben soll, nachdem der Landkreis Waldeck-Frankenberg dort Geld angelegt hatte. Im Kreisparlament beschäftigt sich ein Akteneinsichtsausschuss mit der Aufklärung der Eichenlaub-Affäre (emr)
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23.3.10, Knüll: Der Wildpark Knüll feierte im März seltenen Nachwuchs: Braunbärin Onni hatte während des Winterschlafs im Januar drei Bärchen geboren. Eine Drillingsgeburt bei einer erst drei Jahre alten Bärin ist eine echte Seltenheit und ein Glücksfall. Im Wildpark Knüll leben die Braunbären in einem Gehege mit den Wölfen zusammen. Die seltene Geburt bestätigt nun den Erfolg dieses Konzeptes.

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