Deutsche Riesen-Pumpe soll AKW-Reaktor kühlen

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Eine Pumpe des Betonpumpenherstellers Putzmeister wird auf dem Flughafen in Stuttgart in ein Transportflugzeug vom Typ Antonov 124 der Volga-Dnepr Airlines verladen.

Stuttgart - Ein weitere deutsche Riesen-Pumpe ist auf dem Weg zum havarierten Atomkraftwerk Fukushima. Das Gerät des Pumpenherstellers Putzmeister soll bei der Kühlung der Atomruine in Japan helfen.

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Die 62 Meter lange Pumpe wurde am Donnerstagmorgen am Stuttgarter Flughafen in ein Frachtflugzeug vom Typ Antonow 124 verladen. Sie soll in Tokio Mitarbeitern des AKW-Betreibers Tepco übergeben werden. Beschäftigte des Unternehmens aus Aichtal in Baden-Württemberg selbst unterstützen die Japaner zwar mit Service und Schulungsangeboten. Am Unglücksort werden sie aber nicht eingesetzt, wie Putzmeister-Geschäftsführer Markus Gehrt sagte.

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Erstmals hat die japanische Atomaufsichtsbehörde Bilder aus dem Inneren des Horror-AKW Fukushima veröffentlicht. Sie vermitteln eine gespenstische Stimmung. Hier arbeiten Männer in Schutzkleidung. Sie wollen ein Kabel mit dem Reaktor verbinden, das Strom liefern soll. © AP
Trümmer im Inneren des AKW Fukushima. © AP
Arbeiter sammeln Daten im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiter mit Taschenlampen betrachten Messgeräte. © AP
Arbeiter im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiten verlegen Leitungen, um Strom ins AKW Fukushima zu leiten. © AP
Feuerwehrmänner bei einer Besprechung: Sie wollen den Reaktor mit Wasser kühlen. © AP
Feuerwehrmänner hören Anweisungen. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht.  © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht. Auf der linken Seite des Bildes geht es zum Kontrollraum von Reaktor 4, wo es noch dunkel ist. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP

Das Gerät ist bereits die zweite Putzmeister-Pumpe, die bei der Kühlung des schwerbeschädigten Atomkraftwerks helfen soll. Drei weitere Pumpen, die bis zu 80 Tonnen wiegen, sollen in den nächsten Tagen folgen.

Die Geräte sollen zunächst Wasser auf die Meiler spritzen. Später werden sie eventuell für Beton-Arbeiten gebraucht. Dank der bis zu 70 Meter langen Arme kann Wasser von hoch oben in die beschädigten Reaktoren gepumpt werden.

dpa

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