Früchte-Wahnsinn in Japan

Zwei Melonen für 11.000 Euro verkauft

+
Zwei Yubari-Honigmelonen wechselten für gut 11.000 Euro den Besitzer.

Tokio - Früchte und guter Wein gelten in Japan als luxuriöses Genussmittel. Anders lässt sich wohl kaum erklären, warum nun zwei Melonen für knapp 11.000 Euro verkauft wurden.

Ihr leibliches Wohl ist japanischen Gourmets mitunter ein Vermögen wert: Bei der jährlichen Obstauktion auf einem Großmarkt in Sapporo wurden am Freitag zwei Yubari-Melonen für 1,5 Millionen Yen (gut 11.000 Euro) versteigert. Bei ihrem Käufer handelte es sich um einen örtlichen Händler, wie die Behörden mitteilten.

Yubari ist in Japan für seine süßen und saftigen Melonen bekannt. Diese gelten als Prestige-Objekt, ähnlich wie teurer Wein. Früchte sind in dem Land aber auch sonst sehr teuer: Ein Apfel im Supermarkt kann bis zu drei Euro, ein Geschenkpäckchen mit 20 Kirschen mehr als 90 Euro kosten.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.