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Als ein gewaltiger Unterwasser-Vulkan explodiert, tauchen überall „Geisterschiffe“ auf

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Von: Zülal Acar

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Die Eruption eines Unterwasser-Vulkans nahe der unbewohnten japanischen Insel Minami Iwojima.
Die Vulkan-Eruption brachte versunkene Schiffe hervor. © picture alliance / epa HO/JAPAN_COAST_GUARD/dpa | epa HO

Nach einer Vulkan-Eruption im Pazifik sind mehrere Geisterschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg an Land gespült worden.

Ogasawara-Inseln - Vulkanische Aktivität hat sowohl tektonische, aber auch klimatische Auswirkungen. Durch Vulkanausbrüche haben sich im Laufe der Erdgeschichte immer wieder Inseln geformt. Zudem werden auch Gase in die Atmosphäre befördert. Manche Wissenschaftler wollen sich Vulkanausbrüche allerdings auch zum Schutz des Planeten zunutze machen. Ein interessanter Fund in Japan beschäftigt aktuell die Wissenschaft.

Wie 9news.com berichtet, hat eine vulkanische Unterwasser-Eruption versunkene „Geisterschiffe“ aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zutage gefördert. Die seismische Aktivität des Vulkans Fukutoku-Okanoba hat den Meeresboden angehoben, wodurch 24 Kriegsschiffe an die Küste von Iwojima gespült wurden. Die Insel liegt etwa 1.200 Kilometer südlich der Stadt Tokio und ist bekannt für ihre blutige Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs zählte sie zu den pazifischen Stützpunkten des Landes.

Japan weist hohe vulkanische Aktivität auf

Bei der Schlacht um Iwojima 1945 sanken die Schiffe während der Gefechte mit amerikanischen Streitkräften. In Japan existieren mehr als 58 aktive Vulkane, die in den vergangenen 2.000 Jahren ausgebrochen sind.

Zuletzt ereignete sich im Herbst 2021 eine Vulkan-Explosion im Südwesten des Landes. Japan liegt im Pazifischen Feuerring und zählt zu den Ländern mit der höchsten Dichte an aktiven Vulkanen. *FR ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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