Zu tief in den Becher geschaut?

Joghurt-Hunger eines Igels führt zu Polizeieinsatz

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Da wollte wohl jemand den Becher ordentlich ausschlecken.

Offenburg - Dein Freund und Helfer - das gilt für die Polizei oft auch bei der Rettung von Tieren. Hilfe brauchten jetzt ein Igel, eine Kuh und ein Pferd.

Ein Igel schaut zu tief in einen Joghurtbecher, einer Kuh steht das Wasser bis zum Halse, und ein Pferd verirrt sich zum Bäcker: Von gleich drei Tieren auf Abwegen hat die Polizei am Dienstag berichtet.

„Während nächtlicher Ermittlungen kam ein Joghurtbecher auf die Beamten zugewackelt“, hieß es im Bericht der Polizei Offenburg. Ein vermutlich hungriger Igel hatte seinen Kopf zu tief in den Becher gesteckt und war steckengeblieben. Die Beamten befreiten das stachelige Tier - und mahnte noch: keinen Abfall achtlos wegwerfen!

Weil sie von den anderen Kühen ausgegrenzt wurde, stürzte sich diese Kuh in den Wassergraben.

Auch in Bremen steckte jemand fest: eine Kuh im Wassergraben. Die Polizei mutmaßte, die Kuh habe sich ausgegrenzt gefühlt und deshalb das Weite gesucht - denn sie sei anders als die anderen Tiere der Herde nicht schwarz-weiß, sondern braun-weiß gefleckt. Feuerwehr und Bauer zogen sie am Sonntag mit einem Traktor aus dem Schlamm.

In Thüringen hatte ein Bäcker ungewöhnliche Kundschaft: Ein Pferd stand am Dienstagmorgen vor dem Laden in der Innenstadt von Eisenberg. Das Ordnungsamt konnte das Pferd einfangen und bis auf weiteres in einem Tierpark unterbringen.

dpa

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