Fußballverein twittert Foto

Argentinier feiern ihren Papst Franziskus

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Diees Foto von Papst Franziskus I. (damals noch Kardinal Jorge Mario Bergoglio) mit dem Vereinswimpel hat der argentinische Fußballverein San Lorenzo bei Twitter hochgeladen.

Buenos Aires - Der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio ist Franziskus I., neuer Papst der römisch-katholischen Kirche. Die Medien im Land feiern ihren Papst.

Zum Nachlesen: Ticker zur Papstwahl

Die Tageszeitung „Clarin“ schaltete am schnellsten. Sie hatte bereits wenige Sekunden nach Bekanntwerden die Schlagzeile online: „Der neue Papst kommt aus Argentinien.“ Der 76-jährige Jesuit ist der erste Lateinamerikaner auf dem Papstthron. Die Entscheidung für ihn erfolgte am Mittwoch im fünften Wahlgang des Konklaves. Genüsslich zitierte Clarin die ersten Worte des Landsmannes: „Die Kardinäle haben den neuen Papst am Ende der Welt gesucht.“

Die argentinische Staatspräsidentin Cristina Kirchner gratulierte Franziskus I. zu seiner Wahl wenig später mit einem Glückwunschschreiben: „In meinem Namen, im Namen der argentinischen Regierung und als Repräsentantin des Volkes in unserem Land möchte ich Sie grüßen und Ihnen meine Glückwünsche zur Wahl ausdrücken“, schrieb Kirchner. Es sei der Wunsch der argentinischen Regierung, dass die pastorale Arbeit des neuen Papstes in den Bereichen Gerechtigkeit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Frieden der Menschheit fruchtbar sei.

Jorge Mario Bergoglio ist Papst Franziskus

Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedi kt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP
Das Konklave im Vatikan hat den Argentinier Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Der Argentinier hat sich den Namen Franziskus gegeben. Er folgt auf den zurückgetretenen und emeritierten Papst Benedikt XVI. (85). © dpa/ AP

Zu Kirchner hatte Bergoglio in der Vergangenheit ein distanziertes Verhältnis. Während ihrer Amtszeit und auch während der ihres Mannes und Vorgängers Nestor gab es nur wenige direkte Treffen. Die Tageszeitung „La Gaceta“ schrieb am Abend, Bergoglio sei stets ein „moderater Kritiker“ des Kirchnerismus gewesen.

Schnell war auch der argentinische Fußball-Erstligist San Lorenzo, der auf die Wahl von Papst Franziskus I. reagierte und ein Foto des neuen Kirchenoberhauptes mit dem Wappen des Klubs veröffentlichte. „Kardinal Jorge Mario Bergoglio ist Fan von San Lorenzo und der erste südamerikanische und argentinische Papst“ twitterte der Klub aus Buenos Aires. Argentinische Medien berichteten unterdessen, Hunderte von Gläubigen hätten während eines Gottesdienstes in der Hauptstadtkathedrale spontan Beifall geklatscht, als bekannt wurde, dass der neue Papst aus Argentinien kommt.

Die ersten Stimmen aus Lateinamerika sind positiv: Guatemalas Erzbischof Oscar Julio Vian würdigt die Wahl von Papst Franziskus I. als „Nachricht des Jahrhunderts“ für die lateinamerikanische Kirche. Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto zeigte sich hochzufrieden und begrüßte mit „großer Freude“ den ersten Papst aus Lateinamerika. Hermes Juan Binner, Präsident der sozialistischen Partei Argentiniens, twitterte: „Wir kennen ihn. Er ist ein Mann des Dialogs. Wir hoffen, dass er uns hilft, den Frieden zwischen uns zu finden.“

Konklave 2013: Szenen der Papstwahl im Vatikan

Gläubige warten am Mittwochnachmittag auf dem Petersplatz im Vatikan auf die Ankündigung der Wahl des neuen Papstes. © AP/dpa
Gläubige warten am Mittwochnachmittag auf dem Petersplatz im Vatikan auf die Ankündigung der Wahl des neuen Papstes. © AP/dpa
Gläubige warten am Mittwochnachmittag auf dem Petersplatz im Vatikan auf die Ankündigung der Wahl des neuen Papstes. © AP/dpa
Gläubige warten am Mittwochnachmittag auf dem Petersplatz im Vatikan auf die Ankündigung der Wahl des neuen Papstes. © AP/dpa
Gläubige warten am Mittwochnachmittag auf dem Petersplatz im Vatikan auf die Ankündigung der Wahl des neuen Papstes. © AP/dpa
Gläubige warten am Mittwochnachmittag auf dem Petersplatz im Vatikan auf die Ankündigung der Wahl des neuen Papstes. © AP/dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Schwarzer Rauch strömt aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle. Das bedeutet: Es wurde noch kein Papst gewählt.  © dpa
Schwarzer Rauch strömt aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle. Das bedeutet: Es wurde noch kein Papst gewählt.  © dpa
Schwarzer Rauch strömt aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle. Das bedeutet: Es wurde noch kein Papst gewählt.  © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
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Schwarzer Rauch strömt aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle. Das bedeutet: Es wurde noch kein Papst gewählt.  © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Gläubige warten auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Ausgang der Papstwahl in der Sixtinischen Kapelle. © dpa
Schwarzer Rauch strömt aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle. Das bedeutet: Es wurde noch kein Papst gewählt.  © dpa
Schwarzer Rauch strömt aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle. Das bedeutet: Es wurde noch kein Papst gewählt.  © dpa
Schwarzer Rauch strömt am Dienstagabend im Vatikan aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Ein klares Signal: Noch wurde kein neuer Papst gewählt! Erst Am Mittwoch geht es mit der Papstwahl weiter. © dpa
Schwarzer Rauch strömt am Dienstagabend im Vatikan aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Ein klares Signal: Noch wurde kein neuer Papst gewählt! Erst Am Mittwoch geht es mit der Papstwahl weiter. © dpa
Schwarzer Rauch strömt am Dienstagabend im Vatikan aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Ein klares Signal: Noch wurde kein neuer Papst gewählt! Erst Am Mittwoch geht es mit der Papstwahl weiter. © dpa
Die 115 Kardinäle, die an der Wahl zum neuen Papst teilnehmen ziehen in die Sixtinische Kapelle ein. © dpa
Die 115 Kardinäle, die an der Wahl zum neuen Papst teilnehmen ziehen in die Sixtinische Kapelle ein. © dpa
Die 115 Kardinäle, die an der Wahl zum neuen Papst teilnehmen ziehen in die Sixtinische Kapelle ein. © dpa
Die 115 Kardinäle, die an der Wahl zum neuen Papst teilnehmen ziehen in die Sixtinische Kapelle ein. © dpa
Die 115 Kardinäle, die an der Wahl zum neuen Papst teilnehmen ziehen in die Sixtinische Kapelle ein. © dpa
Die 115 Kardinäle, die an der Wahl zum neuen Papst teilnehmen ziehen in die Sixtinische Kapelle ein. © dpa
Gläubige auf dem Petersplatz betrachten auf einer Großbildleinwand den Einzug der Kardinäle in die Sixtinische Kapelle. © dpa
Gläubige auf dem Petersplatz betrachten auf einer Großbildleinwand den Einzug der Kardinäle in die Sixtinische Kapelle. © dpa
Gläubige auf dem Petersplatz betrachten auf einer Großbildleinwand den Einzug der Kardinäle in die Sixtinische Kapelle. © dpa
Eine Möwe sitzt auf der Statue des Heiligen Petrus auf dem Petersplatz in Rom. © dpa
Ein Pilger mit nackten Füßen kniet auf dem Petersplatz neben einer Frau. © dpa
In der philippinischen Hauptstadt Manila nehmen Gläubige an einer Heiligen Messe anlässlich der Papstwahl im Vatikan teil. © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Unter den Erzbischöfen (3. v. l.) im Petersdom sitzt auch der Vertraute des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI., Kurienerzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses und einer der beiden Privatsekretäre des emeritierten Papstes. © dpa
Von links: Die US-Kardinäle Roger Mahony, Edwin O'Brien und Timothy Dolan verlassen im Vatikan das North American College und machen sich auf dem Weg zum Domus Sanctae Martae, wo sie während des Konklave übernachten. © dpa
Mehrere Priester gehen über den Petersplatz. © dpa
Nonnen auf dem Peterstplatz. © dpa
Während der Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice" betet eine Nonne am Petersplatz. © dpa
Während der Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice" betet eine Nonne am Petersplatz. © dpa
Während der Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice" betet eine Nonne am Petersplatz. © dpa
Während der Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice" betet eine Nonne am Petersplatz. © dpa
Kardinäle verfolgen am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". Nach der Messe ziehen sich die Kardinäle in die Sixtinische Kapelle zurück und beginnen das Konklave, die Papstwahl für den Nachfolger von Papst Benedikt XVI. © dpa
Kardinal Reinhard Marx (r-l) kommt neben Kardinal Juao Braz de Aviz (Brasilien) am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinal Karl Lehmann (M) kommt neben Kardinal Paul Josef Cordes (r) am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
Kardinal Rainer Maria Wölki (l) kommt neben Francis George (USA) am Dienstag im Petersdom im Vatikan die Wahl-Messe "Pro Eligendo Romano Pontifice". © dpa
In diese Urnen in der Sixtinischen Kapelle werden die Kardinäle ihre Stimmzettel zur Papstwahl werfen. © dpa
Im "Raum der Tränen" (camera lacrimatoria), einem kleinen Raum in der Nähe der Sixtinischen Kapelle, wird der Papst seine neuen Gewänder anlegen. Der Name kommt vermutlich daher, dass der neugewählte Papst hier von seinem bisherigen Leben Abschied nimmt und sich der Bürde seines Amtes bewusst werden kann. Hier hängen Papst-Gewänder in verschiedenen Größen. © dpa
Im "Raum der Tränen" (camera lacrimatoria), einem kleinen Raum in der Nähe der Sixtinischen Kapelle, wird der Papst seine neuen Gewänder anlegen. Der Name kommt vermutlich daher, dass der neugewählte Papst hier von seinem bisherigen Leben Abschied nimmt und sich der Bürde seines Amtes bewusst werden kann. Hier hängen Papst-Gewänder in verschiedenen Größen. © dpa
Der Petersplatz im Vatikan am ersten Tag der Papstwahl 2013. © dpa
Der Petersplatz im Vatikan am ersten Tag der Papstwahl 2013. © dpa
Carabinieri auf dem Petersplatz im Vatikan am ersten Tag der Papstwahl 2013. © dpa
Hier findet das Konklave statt: In der Sixtinischen Kapelle wählen die 115 Kardinäle den Nachfolger von Papst Benedikt Xvi. © dpa
Hier findet das Konklave statt: In der Sixtinischen Kapelle wählen die 115 Kardinäle den Nachfolger von Papst Benedikt Xvi. © dpa
Hier findet das Konklave statt: In der Sixtinischen Kapelle wählen die 115 Kardinäle den Nachfolger von Papst Benedikt Xvi. © dpa
Hier findet das Konklave statt: In der Sixtinischen Kapelle wählen die 115 Kardinäle den Nachfolger von Papst Benedikt Xvi. © dpa
Hier findet das Konklave statt: In der Sixtinischen Kapelle wählen die 115 Kardinäle den Nachfolger von Papst Benedikt Xvi. © dpa
Hier findet das Konklave statt: In der Sixtinischen Kapelle wählen die 115 Kardinäle den Nachfolger von Papst Benedikt Xvi. © dpa

Bergoglio galt bereits im Konklave 2005 als einer der Favoriten, unterlag aber Joseph Ratzinger. Er stammt aus dem nach Gläubigenzahlen katholischsten Kontinent der Welt. Noch nie zuvor nannte sich ein Papst Franziskus. Der mittelalterliche Gründer des Armutsordens aus Assisi spielt eine große Rolle in Lateinamerika mit seiner befreiungstheologischen Tradition. Der erste Kardinal aus Lateinamerika war Joaquim Kardinal Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti aus Rio de Janeiro. Er war erster Kardinal Brasiliens und Lateinamerikas.

Erst vor wenigen Wochen hatte Bergoglio noch einen tiefgreifenden Wandel in der Gesellschaft seines Heimatlandes gefordert. Die Argentinier hätten sich mittlerweile an die „Dämone des Geld-Imperiums“ wie den Drogen- und Menschenhandel sowie die Korruption gewöhnt. Das führe zu Gewalt, die ganze Familien zerstöre. Besonders Kinder aus den ärmeren Bevölkerungsschichten seien von dieser Entwicklung betroffen, betonte er. All das führe zu einer Vernichtung von würdevoller Arbeit und einer fehlenden Zukunftsperspektive.

Von Tobias Käufer

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