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Jugendwort des Jahres: Das bedeutet "Läuft bei dir"

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Das Jugendwort 2014 ist : „Läuft bei dir“.

München - „Läuft bei Dir“ ist für den Langenscheidt-Verlag das „Jugendwort des Jahres“. Für alle, die nicht wissen, was diese Redewendung bedeutet - hier die Erklärung.

Das „Jugendwort des Jahres“ ist ein Satz: „Läuft bei Dir“ als Synonym für cool oder krass wurde in diesem Jahr gekürt, wie der Langenscheidt-Verlag am Montag in München mitteilte. Die Redewendung sei unter Jugendlichen weit verbreitet und werde ohne regionale oder soziale Begrenzungen verwendet. Der Ausdruck beschreibe „einfach perfekt eine für Jugendliche typische Situation“. Zunächst hatte das Magazin „Focus“ über das „Jugendwort des Jahres“ berichtet.

Auf dem zweiten Platz landete „Gönn dir!“, als Ausdruck für „Viel Spaß dabei“. Auf Rang drei findet sich „Hayvan“: Das aus dem Türkischen stammende Wort für Tier könne sowohl positiv als auch negativ verwendet werden - entweder als Synonym für „Muskelpaket“ sowie „treuer Freund“ oder für „ohne Denkvermögen“. Das berühmte „Selfie“ schaffte es nur auf Platz vier - gefolgt von „Senfautomat“ für jemanden, der alles kommentiert, also immer seinen Senf dazu geben muss.

Die lustigsten "Jugendwörter des Jahres"

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Das „Jugendwort des Jahres“ 2014 ist ein Satz: „Läuft bei Dir“ als Synonym für cool oder krass © dpa
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Auf dem zweiten Platz 2014 landete „Gönn dir!“, als Ausdruck für „Viel Spaß dabei“. © dpa
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Auf Rang drei findet sich „Hayvan“: Das türkische Wort für Tier, das ursprünglich aus dem Arabischen stammt, könne sowohl positiv als auch negativ verwendet werden - entweder als Synonym für „Muskelpaket“ sowie „treuer Freund“ oder für „ohne Denkvermögen“. © dpa
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Das berühmte „Selfie“ schaffte es nur auf Platz vier. © dpa
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Auch „Senfautomat“ war als "Jugendwort des Jahres" 2014 nominiert, schaffte es aber nur auf Platz fünf. Es ist ein Ausdruck für jemanden, der alles kommentiert, also immer seinen Senf dazu geben muss. © dpa
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2013: Babo. Das Wort bedeutet so viel wie Boss oder Anführer. Der Ausdruck erinnert an den türkischen Baba (Vater) und wird vor allem in kurdischen Gebieten der Türkei benutzt. Hierzulande bekanntgemacht hat den Begriff der deutsch-kurdische Rapper Haftbefehl aus Offenbach - mit seinem Lied „Chabos wissen wer der Babo ist“. © dpa
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2012: Yolo. Es ist ein Akronym und steht für „You only live once“ - eine Aufforderung, alle Chancen auf Erlebnisse zu nutzen. © dpa
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2011: Swag. Der US-amerikanische Ausdruck bezeichnet eine „beneidenswerte, lässig-coole Ausstrahlung“ oder eine „charismatisch-positive Aura“. Wörtlich übersetzt bedeutet „to swagger“ stolzieren, prahlen oder schwadronieren, und „swaggerer“ heißt Aufschneider oder Angeber. © dpa
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2010: Niveaulimbo. Mit dem Begriff beschrieben Jugendliche 2010 das Absinken des Niveaus beispielsweise im Fernsehprogramm, bei Partys oder in Gesprächen. © dpa
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2009: hartzen: Das an Hartz IV angelehnte Wort kann so etwas wie rumhängen oder auch arbeitslos sein heißen. © dpa
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2008: Gammelfleischparty. Das erste „Jugendwort des Jahres“ ist eine wenig schmeichelhafte Bezeichnung für eine Ü-30-Party. © dpa

Mit dem „Jugendwort des Jahres“ wirbt der Münchner Langenscheidt-Verlag Jahr für Jahr für sein Buch „100% Jugendsprache“. In den vergangenen Jahren wurden „Babo“ (2013), „Yolo“ (2012), „Swag“ (2011), „Niveaulimbo“ (2010) und „hartzen“ (2009) gekürt.

dpa

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