Fahrlässige Tötung?

Junge von Heizkörper erschlagen - Strafbefehl

Bad Mergentheim - Weil ein heruntergefallener Heizkörper einen Achtjährigen in einer Sporthalle erschlagen hat, ist Strafbefehl gegen den Installateur wegen fahrlässiger Tötung erlassen worden.

Bei dem Unfall im Dezember vergangenen Jahres hatte der Junge in einer Halle in Niederstetten mit Freunden Fußball gespielt, als sich ein zweimal zwei Meter großer Heizkörper von der Wand löste und auf ihn fiel. Er starb noch an der Unfallstelle. Dem Installateur wird vorgeworfen, die Heizung nicht ordnungsgemäß montiert zu haben. Eine Sprecherin des Amtsgerichts Bad Mergentheim (Baden-Württemberg) bestätigte entsprechende Medienberichte am Mittwoch.

Der Strafbefehl sieht eine Verurteilung des Mannes zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung und eine Geldstrafe von 10.000 Euro vor, wie die zuständige Richterin am Amtsgericht der „Südwestpresse“ sagte. Die Entscheidung des Amtsgerichts sei allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Empfänger habe nach der Zustellung 14 Tage Zeit, sich zu äußern.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.