Gefühlt wussten wir es schon lange

Dieser Frühling hat uns um die Sonne betrogen

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Eine Frau mit Kinderwagen steht im April bei starkem Regen auf der Straße des 17. Juni in Berlin.

Offenbach - Dieser Frühling ist ordentlich ins Wasser gefallen. Nicht nur hat es zu viel geregnet, es war auch zu dunkel und zu kalt! Meteorologen kommen auf einen der schlechtesten Werte seit 60 Jahren.

Zu trüb, zu nass und zu kalt - der Frühling 2013 fällt in Deutschland ins Wasser. „Der Eindruck täuscht nicht: Gefühlt und gemessen stimmen überein“, sagte Uwe Kirsche, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am Dienstag. Seit Jahresbeginn habe es extrem wenig Sonnenschein gegeben. Von Januar bis Mai zählten die Meteorologen nach eigenen Angaben rund 450 Sonnenstunden. Damit gehöre diese Periode zu den drei trübsten Einstiegen ins Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren. Noch weniger Sonnenschein hatte es 1970 mit 444 Stunden in den ersten fünf Monaten gegeben, etwa genauso trüb wie 2013 war 1983 gewesen.

Die Monate März, April und Mai - sie umfassen den meteorologischen Frühling - fallen voraussichtlich ein Grad kälter aus als das langjährige Mittel. Die Regenbilanz ergibt eine Überschreitung des Normalwerts um zehn Prozent, beim Sonnenschein erwarten die Meteorologen 85 Prozent des Durchschnitts der Jahre 1961 bis 1990.

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dpa

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