Kein Ende in Sicht

Kampf gegen die Buschfeuer in Kalifornien geht weiter

Hilfe in Anflug: Vor der von Rauchschwaden verdunkelten Sonne fliegt im kalifornischen Carpinteria ein Löschflugzeug einen Einsatz. Seit einer Woche wüten Buschfeuer in Südkalifornien, ein schnelles Ende ist nicht in Sicht. Foto: Mike Eliason
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Hilfe in Anflug: Vor der von Rauchschwaden verdunkelten Sonne fliegt im kalifornischen Carpinteria ein Löschflugzeug einen Einsatz. Seit einer Woche wüten Buschfeuer in Südkalifornien, ein schnelles Ende ist nicht in Sicht. Foto: Mike Eliason
Vor lodernden Flammen steht im Vorgarten eines evakuierten Hauses in Carpinteria ein Weihnachtsbaum. Foto: Mike Eliason
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Vor lodernden Flammen steht im Vorgarten eines evakuierten Hauses in Carpinteria ein Weihnachtsbaum. Foto: Mike Eliason
Flammen schlagen aus dem Bewuchs eines Berghanges in Carpinteria: Starke Winde machen den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen. Foto: Kenneth Song
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Flammen schlagen aus dem Bewuchs eines Berghanges in Carpinteria: Starke Winde machen den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen. Foto: Kenneth Song
Bewohner der Kleinstadt Ojai betrachten die Feuer über dem trockenen Flussbett des Ventura Rivers. Heftige Winde haben die verheerenden Buschfeuer in Süd-Kalifornien weiter ausgebreitet. Foto: Kenneth Song
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Bewohner der Kleinstadt Ojai betrachten die Feuer über dem trockenen Flussbett des Ventura Rivers. Heftige Winde haben die verheerenden Buschfeuer in Süd-Kalifornien weiter ausgebreitet. Foto: Kenneth Song
Kalifornien kämpft weiter gegen die Flammen. Foto: Katie Graves
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Kalifornien kämpft weiter gegen die Flammen. Foto: Katie Graves

Seit einer Woche sind Tausende Feuerwehrleute in Kalifornien pausenlos im Einsatz. Langsam gewinnen sie die Oberhand, doch ein Buschfeuer nahe Santa Barbara ist nicht kleinzukriegen.

Los Angeles (dpa) - Seit einer Woche wüten Buschfeuer in Südkalifornien, ein schnelles Ende ist nicht in Sicht.

Das sogenannte Thomas-Feuer zwischen Los Angeles und Santa Barbara ist mittlerweile zum fünftgrößten Flächenbrand in der jüngeren Geschichte des Westküstenstaates angewachsen.

Das Feuer hat bereits eine Fläche von 932 Quadratkilometern niedergebrannt und fast 800 Gebäude zerstört. Trotz eines massiven Löscheinsatzes war dieser Brand am Montag erst zu 15 Prozent eingedämmt, wie die Behörden eine Woche nach Ausbruch der Flammen mitteilten.

Starke Winde machen den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen, aber auch schwer zugängliches Hinterland mit trockenem, dichten Bewuchs. Viele der betroffenen Landstriche nahe Santa Barbara hätten seit den 1970er Jahren nicht mehr gebrannt, berichtete die "Los Angeles Times". Die Feuerwehrleute bemühten sich, die Küstenorte Montecito und Carpinteria zu schützen. Dort hatten Tausende Menschen am Wochenende ihre Häuser verlassen müssen.

Bei weiteren fünf Großbränden, die vorige Woche tobten, hat die Feuerwehr inzwischen die Oberhand gewonnen. In dem Promi-Ort Bel Air, wo Flammen sechs Villen zerstörten, wurden inzwischen alle Evakuierungsbefehle aufgehoben.

Auch in den nächsten Tagen sind keine Niederschläge in Sicht, die den Feuerwehrleuten bei ihrem Einsatz helfen könnten. "Es könnte kaum trockener sein", schrieb der Wetterdienst für den Raum Los Angeles am Montag auf Twitter: "Einer der trockensten Dezember-Tage bis jetzt in diesem langen Zeitraum von Santa-Ana-Winden".

Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Forstbehörde leiden deutlich mehr Bäume als bisher angenommen an den Folgen der mehrjährigen Dürre in Kalifornien. Weitere 27 Millionen Bäume, zumeist Nadelbäume, seien seit November 2016 abgestorben, hieß es. Damit habe das Baumsterben in Kalifornien, auch durch dürrebedingte Brände und einen starken Borkenkäferbefall der geschwächten Bäume, jetzt eine Rekordzahl von 129 Millionen toten Bäumen erreicht.

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